Und bringt das Leben Plagen, Wir tragen sie vereint,
Bis uns in bessren Tagen Die Sonne wieder scheint.
4. Doch nicht des Hauses Enge Genügt der Liebe Drang;
Sie bahnt zu größrer Menge Sich ihren Segensgang.
Wo Menschen jauchzen, weinen, Erkennt die Ihren sie,
Das, spricht sie, sind die Meinen, Und nie verleugn ich sie.
5. So lieb ich euch, ihr Brüder Und Schwestern, allesamt Als meines Hauses Glieder, Von gleichem Blut entstammt, Und euer Wohl zu heben, Zu mindern eure Pein, Das soll mir rechtes Leben, Genuß und Freude sein.
Mel. 7: Allein Gott in der Höh sei Ehr.
199. Wie vor der Sonne Purpurlicht Die dunklen Schatten weichen:
So kann der Wahrheit Angesicht
Die feigen Heuchler scheuchen.
Was macht uns von der Tyrannei
Der mächtgen Vorurteile frei?
Das klare, tiefe Denken!
2. O, nützt dazu die goldne Zeit! Nur Wahrheit kann uns zieren, Und Menschen zur Glückseligkeit Mit Friedenshänden führen.
Das Gottesreich voll Lieb und Treu, Was schaffts allein auf Erden neu? Nur heilger Wahrheit Walten!


