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jen, Mel. 181b: Wer nur den lieben Gott.
2 196. Waglückt, beglückt ist, wer auf Erden Mit allen seinen Kräften strebt, An guten Thaten reich zu werden, Nicht für die Sinnlichkeit nur lebt, 11 Stets vorwärts dringt und nie vergißt, Daß er der Menschheit Zögling ist.
2. Die Tugend macht ihm edle Sorgen, Er forscht und denkt mit Lust daran, Wie er hier offen, dort verborgen,
Für Brüder Gutes wirken kann. Er nützet jeden Augenblick Nicht bloß für sich, für Andrer Glück.
3. Sein Herz bebt nicht vor Hindernissen,
Durch klares Denken stärkt er sich, Er bleibt bei heiligen Entschlüssen Gleich Felsen unerschütterlich.
— Und wenn er auch zu kämpfen hat, Nie giebt er darum auf die That.
4. Er widersetzt mit festem Mute
Sich jedem Schlechten, ob sein Lohn Im Kampfe für das Edle, Gute, Der Welt Bewundrung oder Hohn. Ein Preis nur thront in seiner Brust: Er ist des Guten sich bewußt.
Mel. 67: Herr, ich habe mißgehandelt.
197. Wohlzuthun und mitzuteilen, Brüder, Schwestern, säumet nicht.
1 Mitleidsvoll und willig eilen,
ö Armen beizustehn, ist Pflicht, Pflicht, von der uns Jesus lehret, Daß sie uns als Menschen ehret.
2. Speiset gern, die Hunger leiden,
Und die durstig sind, die tränkt, Eilt die Nackenden zu kleiden,
4 Tröstet die, die Kummer drängt,


