IV
ehrung der jungfräulichen Gottesmutter Maria be⸗ stimmt ist, so wurde auch auf die zweckmäßige Ver⸗ besserung dieser Abtheilung desselben besonderer Fleiß verwendet. Vor Allem wurde die Geschichte des in der Stadtpfarrkirche zu St. Jakob in Innsbruck unter dem Titel: Mariahilf im ganzen Lande Tirol und besonders in der Landeshauptstadt hochverehrten Gna— denbildes, welche in den früheren Ausgaben dieses Gebetbuches nur kurz und mangelhaft dargestellt wurde, weitläufiger behandelt und bis auf die neuesten Zeiten fortgesetzt. Aber auch die Andachtsübungen zur jung⸗ fräulichen Gottesmutter Maria wurden in eine bessere Ordnung gebracht, und mit Weglassung einiger in den früheren Ausgaben vorkommenden Gebete durch andere aus den Schriften gotterleuchteter und gott⸗ seliger Geisteslehrer gesammelte geistreiche Andachts⸗ übungen zu Maria ersetzt.
Möge der Herr auch dieser neuen Ausgabe seinen göttlichen Segen im reichlichen Maße verleihen, und ihr bei allen andächtigen Verehrern Mariä eine willkommene Aufnahme bereiten!
Mögen Alle, die sich dieses Gebetbuches zur Verehrung Mariä bedienen, jene Früchte des Heiles daraus schöpfen, welche sich von dem andächtigen Gebrauche desselben für alle eifrigen und treuen Pflegkinder der göttlichen Mutter mit vollem Rechte
erwarten lassen! Dies wünschet von ganzem Herzen
Innsbruck am Feste des heiligen Aloisius 1855.
Der Herausgeber.


