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Tägliches Hand-Buch in guten und bösen Tagen : Aufmunterung, Gebete und Gesänge für gesunde, Betrübte, Kranke und Sterbende ; Sprüche, Seufzer und Gebete, den Sterbenden vorzusprechen ; nebst Andachten für Festzeiten und besonderen Gelegenheiten / von Joh. Friedr. Stark
Entstehung
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Nunde; Herrn Gebet,

ich und

hernach bleiben.

die er getan, ich will Tempel du mir bunden,

lassen. n mich lorenen in kann denn er V Angst te mich

preisen.

Vorbereitung zum Aus⸗- und Kirchgang. 67

Der Herr ist meine Macht, mein Psalm und mein Heil. Herr, ich danke dir, daß du mein Leben bei der Entbindung erhalten, daß du mir meine Kräfte wieder gegeben, daß ich nun durch

deine Kraft meinen Ausgang halten und dir in deinem Tempel

für alle empfangenen Wohltaten danken kann. Ach Herr, nimm an das schwache Lobopfer meiner Lippen. Ich freue mich dessen, das mir geredet ist, daß ich soll in den Tempel

gehen und meine Füße stehen sollen in den Toren des geist

lichen Jerusalems. Eins bitte ich vom Herrn, das hätte ich gern, daß ich mit meinem Kinde in dem Hause des Herrn bleiben möge mein Leben lang, zu schauen die schönen Gottes⸗ dienste des Herrn. Ach, mein Gott, laß diesen Ausgang gesegnet sein, gib mir mit jedem Tage mehr Kräfte; laß mein Kind wachsen zu deinem Preis. Ich bringe dir an diesem Tage ein Paar Turteltauben, mein dankbares Herz und meinen lobenden Mund; ach, verschmähe das Opfer nicht. Ich bringe dir das vollkommene Versöhnopfer: Jesu Blut und Tod in wahrem Glauben, damit reinige mich und wasche mich. Ich opfere dir auch nochmals mein Kind auf, wie ich es schon in der heiligen Taufe getan; ach, sei hinfort sein Vater, sein Pfleger, Schutzherr, Erhalter und gnädiger Gott. Laß aber deine Gnadenflügel ferner ausgebreitet sein über mich und mein Kind, laß uns vor dir leben und deinen Namen Gib, daß ich dieser Wohltat allzeit eingedenk sein und bleiben möge, damit ich im Glauben, Frömmigkeit und Gottesfurcht beharren und darin auch meine Kinder erziehen möge. Gib mir und meinen Kindern deinen heiligen Geist, der uns erleuchte, heilige, regiere und führe auf ebener Bahn, bis ich und meine Kinder werden zu deiner Herrlichkeit ein⸗ gehen, in das neue Jerusalem, wo du selbst Sonne und Licht

bist.

Ich will, so lang ich lebe hier, Den Herren preisen für und für; Viel Gutes hat er mir getan, Viel mehr als ich erzählen kann. Er hat geholfen überall, Und sonderlich zu diesem Mal Hat er allein durch seine Hand Das Unglück

von mir abgewandt. Amen. 5*