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Evangelisches Gesangbuch / hrsg. von der Bezirkssynode Wiesbaden
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Lob und Dank.

8. Er kennt mein Flehn und allen Rat der Seele. Er weiß, wie oft ich Gutes tu und fehle, und eilt, mir gnädig beizustehn.

9. Er wog mir dar, was er mir geben wollte, schrieb auf sein Buch, wie lang ich leben sollte, da ich noch unbereitet war.

10. Nichts, nichts ist mein, das Gott nicht angehöre; Herr, immerdar soll deines Namens Ehre, dein Lob in meinem Munde sein.

11. Wer kann die Pracht von deinen Wundern fassen?

Ein jeder Staub, den du hast werden lassen, verkündigt seines Schöpfers Macht.

12. Der kleinste Halm ist deiner Weisheit Spiegel. Du Luft und Meer, ihr Auen, Tal und Hügel, ihr seid sein Loblied und sein Psalm.

13. Du tränkst das Land, führst uns auf grüne Weiden, und Nacht und Tag und Korn und Wein und Freuden empfangen wir aus deiner Hand.

14. Kein Sperling fällt, Herr, ohne deinen Willen; sollt ich mein Herz nicht mit dem Troste stillen, daß deine Hand mein Leben hält?

15. Ist Gott mein Schutz, will Gott mein Retter werden, so frag ich nichts nach Himmel und nach Erden und biete selbst der Hölle Trutz. Christian Fürchtegott Gellert, 17161769.

Mel. Wachet auf! ruft uns die Stimme.

4 Gurrßer Gott, wir fallen nieder. * Zwar du bedarfst nicht unsre Lieder, uns ziemt und nützt dein Lob so sehr.

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