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mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, Mein Heiland groß von That!
3. O wohl dem Land, o wohl der Stadt, So diesen
König bei sich hat! Wohl⸗
allen Herzen insgemein, Da dieser König ziehet ein! Er ist die rechte Freudensonn, Bringt mit sich lauter Freud und Wonn. Gelobet sei mein Gott, Mein Tröster früh und spat!
4. Macht hoch die Thür, die Thor macht weit! Eur Herz zum Tempel zubereit! Die Zweiglein der Gottseligkeit Steckt auf mit Andacht, Lust und Freud; So kommt der König auch zu euch, Ja Heil und Leben mit zugleich. Ge⸗ lobet sei mein Gott, Voll Rath, voll That, voll Gnad!
5. Komm, o mein Heiland, Jesu Christ! Meins Herzens Thür dir offen ist. Ach zeuch mit deiner Gnaden ein! Dein Freundlichkeit auch uns er⸗ schein, Dein heilger Geist uns führ und leit Den Weg zur ewgen Seligkeit. Dem Namen dein, o Herr, Sei ewig Preis und Ehr!
Georg Weißel, g. 1590, ft. 1635.
Mel. Nun komm, der Heiden ꝛe.
29. Gott sei Dank durch alle Welt, Der sein Wort be⸗ ständig hält Und der Sünder Trost und Rath Zu uns her⸗ gesendet hat.
2. Was der alten Väter Schaar Höchster Wunsch nud
Christi Ankunft.
Sehnen war, Was ihr Mund hat prophezeit, Ist erfüllt nach Herrlichkeit.
3. Zions Hülf und Abrams Lohn, Jacobs Heil, der Jung⸗ fraun Sohn, Der wohl zwei⸗ gestammte Held Hat sich treu⸗ lich eingestellt.
4. Sei willkommen, o mein Heil! Hosianna dir, mein Theil! Richte du auch eine Bahn Dir in meinem Herzen
an.
5. Zeuch, du Ehrenkönig, ein! Es gehöret dir allein. Mach es, wie du gerne thust, Rein von aller Sünden Wust.
6. Und gleich wie dein Zu⸗ kunft war Voller Sanftmuth, ohn Gefahr, Also sei auch jederzeit Deine Sanftmuth mir bereit.
7. Tröste, tröste meinen Sinn, Weil ich schwach und blöde bin, Und des Satans schlaue List Sich zu hoch für mich vermißt.
8. Tritt der Schlangen Kopf entzwei, Daß ich, aller Aeng⸗ sten frei, Dir im Glauben um und an Selig bleibe zugethan.
9. Daß, wenn du, o Lebens⸗ fürst, Prächtig wiederkommen wirst, Ich dir mög entgegen gehn Und vor dir gerecht be⸗ stehn. Heinr. Held, um 1643.
Mel. Ach was soll ich Sünder ꝛc.
30. Kommst du, kommst du, Licht der Heiden? Ja, du kommst und säumest nicht. Weil du weißt, was uns ge⸗ bricht. O du starker Trost im


