43.
Verzeichnis der Liederdichter.
Bartholomäus Crasselius, geb. 1667 zu Wernsdorf bei Glauchau
in Sachsen, Schüler August Hermann Franckes, starb 1724 als lutherischer Pfarrer in Düsseldorf.— 315.
„Simon Dach, geb. 1605 zu Memel, gest. 1659 als Professor
der Dichtkunst zu Königsberg i. Pr.— 488. 489.*3.
Nikolaus Decius(Hovesch) ist nach den wahrscheinlichsten An—
gaben Mönch im Kloster Steterburg bei Braunschweig, seit 1523 evangelischer Prediger in Stettin gewesen und daselbst 1541 gest. — 1. 91.
Da vid Denicke, geb. 1603 zu Zittau in der Oberlausitz, gest. 1680
als Konsistorialrat in Hannover, gab in Gemeinschaft mit Justus Gesenius seit 1646 das einflußreiche Hannoversche Gesangbuch heraus, in welchem zum ersten Mal grundsätzlich und planmäßig ältere Lieder nach neuerem Geschmack umgedichtet erscheinen.— 26. 208. 243.(262).
„Bernhard von Derschow(Derschau), geb. 1591 zu Königsberg
i. Pr., starb ebendaselbst 1639 als Professor der Theologie, Konsi⸗ storialrat und Oberpfarrer.— 224.
36. Wolfgang Christoph Deßler, geb. 1660 zu Nürnberg, gest. 1722
als Konrektor der Schule zum heiligen Geist daselbst.— 266. 308.
Karl August Döring, geb. 1783 zu Mark⸗Alvensleben im Magde—
burgischen, gest. als Prediger der lutherischen Gemeinde in Elber feld und unermüdlicher Förderer der inneren Mission 1844. 74. 148. 165. 220. 360.
Adam Drese, geb. 1620, gest. 1701 als fürstlich Schwarzburgischer
Kapellmeister zu Arnstadt in Thüringen.— 293.
Paul Eber, geb. 1511 zu Kitzingen in Unterfranken, Freund
Luthers und Melanchthons, starb 1569 als Professor der Theo⸗ logie, Generalsuperintendent und Stadtpfarrer in Wittenberg.— 365. 477.
„Johannes Daniel Falk, geb. zu Danzig 1768, gest. zu Weimar
1826 als Legationsrat. Er begründete eins der ersten Rettungs⸗ häuser für verwahrloste Kinder.— 24. 38.
Christoph Fischer(Vischer), geb. zu Joachimsthal in Böhmen,
gest. 1600 als Hofprediger und Generalsuperintendent in Celle.— 94.
Paul Flemming(Fleming), geb. zu Hartenstein in Sachsen 1609,
nahm 1633 teil an einer sechs Jahre dauernden Gesandtschaftsreise nach Rußland und Persien, bei deren Beginn er das Lied„In allen meinen Thaten“ dichtete, und starb infolge der Anstrengungen dieser Reise am 25. März 1640 als Arzt in Hamburg.— 380. Johann Frauck, geb. 1618, gest. 1677 als Landesältester der Niederlausitz und Bürgermeister seiner Vaterstadt Guben, nächst Paul Gerhardt der bedeutendste Kirchenliederdichter seiner Zeit, ein Schüler Simon Dachs.—(49). 86. 227. 244. 292. 466.
Michael Franck, geb. 1609 zu Schleusingen, Bäcker daselbst, starb
1667 als Lehrer an der Stadtschule zu Koburg.— 490.
5. Salomo Franck, geb. zu Weimar 1659, starb daselbst 1725 als
Oberkonsistorial⸗Sekretär.— 109. 389.
. Sebastian Frauck, geb. 1606 zu Schleusingen, Bruder des Michael
Franck, gest. 1668 als Diakonus in Schweinfurt.— 287(9).
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