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Tartin 46.
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und
heilt dein Schwachheit groß, errett't dein armes Leben, nimmt dich in seinen Schoß, mit reichem Trost beschüttet, verjüngt dem Adler gleich; der Herr schafft Recht, behütet, die 00 in sein'm Reich. Er hat uns wissen asen sein heilig Recht und sein Gericht, dazu sein Güt ohn Maßen, es mangelt an Erbarmung nicht; den Zorn läßt er wohl fahren, straft nicht nach unsrer Schuld, die Gnad thut er nicht sparen, den Blö— den ist er hold; sein Güt ist hoch erhaben ob den'n, die fürchten ihn; so fern der Ost vom Abend, ist unsre Sünd dahin.
3. Wie Väter sich er⸗ barmen ob ihrer jungen Kindelein, so thut der Herr uns Armen, wenn wir ihn kindlich fürchten rein. Er kennt das arm Gemächte und weiß, wir sind nur Staub, ein bald verwelkt Geschlechte, ein Blum und fallend Laub: der Wind nur drüber
wehet, so ist es nimmer
Lob und Dank. 7
da; also der Mensch ver— gehet, sein Ende ist ihm nah.
4. Die Gottesgnad al⸗ leine steht fest und bleibt in Ewigkeit bei seiner lieben Gmeine, die steht in seiner Furcht bereit, die seinen Bund behalten. Er herrscht im Himmel— reich: ihr starken Engel, waltet seins Lobs und dient zugleich dem großen Herrn zu Ehren und treibt sein heilig Wort. Mein Seel soll auch vermehren sein Lob an allem Ort. Johann Gramann 1487—1541.
4 Nun laßt uns Gott dem Herren danksagen und ihn ehren für alle seine Gaben, die wir empfangen haben.
2. Den Leib, die Seel, das Leben hat er allein gegeben; dieselben zu be⸗ wahren, thut er nie etwas sparen.
3. Ein Arzt ist uns gegeben, der selber ist das Leben: Christus für uns gestorben, der hat das Heil erworben.


