Am 14. Sonntage nach Trinitatis.
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zen, von ganzer Seele, von allen Kraͤften, und von gandem Gemüu⸗ the, und deinen Naͤchsten als dich selbst. Er aber sprach zu ihm: du hast recht geantwortet. Thue das, so wirst du leben. Er aber wollte sich seloͤst rechtfertigen, und sprach: zu Jesu: Wer ist denn mein Nach⸗ ster! Da autwortete Jesus, und sprach: Es war ein Meusch, der ging von Jerusalem hinab gen Je⸗ richo, und fiel unter die Moͤrder⸗ die zogen ihn aus, und schlugen ihn und gingen davon, und ließen ihn halb todt liegen. Es begab sich aber ohngefaͤhr, daß ein Prie⸗ ster dieselbige Straße hinabzog, und da er ihn sahe, ging er vor⸗ über. Desselbigen gleichen auch ein Levit, da er kam bei die Staͤtte, und sahe ihn, ging er vor⸗ uͤber. Ein Samariter aber reisete, und kam dahin, und da er ihn sa⸗ he/ jammerie ihn sein, ging zu ihm, verband ihm seine Wunden und goß darein Oel und Wein, und hob ihn auf sein Thier und füh⸗ rete ihn in die Herberge und pfle⸗ gete sein. Des andern Tages rei⸗ sete er, und zog heraus zween Groschen, und gab sie dem Wirthe, und sprach zu ihm: Pflege sein, und so du was mebr wirst darthun, will ich dirs bezahlen, wenn ich wieder komme. Welcher duͤnkt dich, der unter diesen dreien der Nächste sey gewesen dem, der unter die Moͤrder gefallen war? Er sprach: Der die Barmherzig⸗ keit an ihm that. Da sprach Je⸗ sus zu ihm: So gehe hin und thue desgleichen.
Epistel, Gal. 3, 15⸗22. Lichen Bruͤder, ich will nach
menschlicher Weise reden: ver⸗ achtet man doch eines Menschen Testament nicht, wenn es bestaͤ⸗ tigt ist, und thut auch nichts dazu. Nun ist ja die Verheissung Abraha und seinem Saamen zugesagt⸗
Er spricht nicht, durch die Sag. men, als dur durch einen, durch deinen Saa⸗ men, welcher ist Christus. Ich sage aber davon: das Testament, das von Gott zuvor bestatigt ist auf Chri⸗ stum, wird nicht aufgehoben, daß die Verheissung sollte durchs Ge⸗ setz aufhren, welches gegeben ist über vierhundert und dreißig Jahr hernach. Denn so das Erhe durch das Geseh erworben würde, so wuͤrde es nicht durch Verheissung
ham durch Verheissung frei ge⸗ schenket. Was soll denn das Gesetz? Es ist dazu kommen um Suͤnde willen, bis der Saame kä⸗ me, dem die Verheissung geschehen ist, und ist gestellt von den En⸗ geln, durch die Hand des Mittlers. Ein Mittler ist aber nicht eines ei⸗ nigen Mittler, Gott aber ist einig.
Gottes Verheissung? Das sey fer⸗ ne. Wenn aber ein Gesetz gegeben
chen, so kaͤme die Gerechtigkeit
unter die Suͤnde,
denen, die da glauben.
Am 14. Sonntage nach Trinitatis.
Evangelium, Luc. 17, 1I⸗Ig.
er mit⸗
gen Jerusalem, zog Galilaͤ⸗
ten durch Samariam und
kam, begegneten ihm zehen aus saͤtzige Maͤnner, die standen von serne und erhoben ihre Saimunz
un
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Wie? ist denn das Gesetz wider
waͤre, das da koͤnnte lebendig m.
wahrhaftig aus dem Gesetze. Aber die Schrift hat es alles beschlossen ö auf daß die Verheissung kaͤme durch den Glau⸗ ben an Jefum Christum, gegehen
* es begab sich, da Jesus reiselt
am. Und als er in einen Marlt
und sy erharm
sahe, xů hin, ur Und et gen/ unter
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