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Neues Gesangbuch für die Evangelisch-Lutherischen Gemeinden in den Kurfürstlich-Hessischen Landen
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Am 11. Sonntage nach Trinitatis. 2

und fing an auszutreiben, die drin⸗ nen verkauften und kauften. Und sprach zu ihnen: Es stehet geschrle⸗ ben: Mein Haus ist ein Bethaus, ihr aber habts gemacht zur Moͤrder⸗ grube. Und er lahrte taͤglich im Tempel. Aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten, und die Vor⸗ nehmsten im Volk trachteten ihm nach, daß sie ihn umbrachten, und fanden nicht, wie sie ihm thun sollten; denn alles Volk hing ihm an, und hoͤrete ihn.

Epistel, I Cor. 12, III.

Voin den geisilichen Gaben aber

will ich euch, lieben Bruͤder, nicht verhalten. Ihr wisset, daß ihr Heiden seyd gewesen, und hin⸗ gegangen zu den hummen Goͤtzen, wie ihr gefuͤhret wurbet. um thue ich euch kund, daß nie⸗ mand Jesum verfluchet, der durch

Dar⸗

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Am 11. Sonnt. nach Trinit.

den von Bruͤdern leben, et Darnach Jakobo,

steln. An auch von

Geburt,

ich bin der seln, alt daß ich ei daß ich d solget he Gnaden b seine Gne geblich ge viel meh alle, nich tes Gnad

Evangelium, Luc. 18, 9⸗14.

D a sagte zu etlichen, die sich selbst vermaßen, daß sie fromm waͤren, und verachteten die andern, ein solch Gleichniß: Es gingen zween Menschen hin⸗ auf in den Tempel zu beten, einer ein Pharisaͤer, der andere ein Zoll ner. Der Pharisaͤer stand und be⸗ tete bei sich selbst also: Ich danse dir, Gott, daß ich nicht bin wie andere Leute, Raͤuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie diestt Zoͤllner. Ich faste zwier in det Woche und gebe den Zehenden von allem, was ich habe. Und der Zoͤllner stand von ferne, wolli auch seine Augen nicht aufhehen gen Himmel, sondern schlug au seine Brust, und sprach: Goit sh mir Sünder gnaͤdig! Ich sage

Am:

den Geist Hottes redet, und nie⸗ mand kann Jesum einen Herrn hei⸗ ßen, ohne durch den heiligen Geist. Es sind mancherlei Gaben, aber es ist ein Geist. Und es sind man⸗

cheriei Aemter, aber es ist ein

Herr. Und es sind mancherlei Kraͤf⸗ te, aber es ist ein Gott, der da wir⸗

ket alles in allem. In einem jegli⸗

chen erzeigen sich die Gaben des Gei⸗ stes zum gemeinen Nutzen. Einem wird gegeben durch den Geist zu reden von der Weisheit, dem an⸗ dern wird gegeben zu reden von der Erkenntniß nach demselbigen Geiste. Einem andern der Glau⸗ be in demselbigen Geiste. Einem andern die Gabe gesund zu machen in demselbigen Geiste. Einem an dern Wunder zu thun, einem andern Weissagung, einem an⸗ dern Geister zu unterscheiden. Ei⸗ nem andern mancherlei Spra⸗ chen, einem audern die Sprachen auszulegen. Dieses aber alles wir⸗ ket derselbige einige Geist, und theilet einem jeglichen seines zu, nachdem er will.

euch: dieser ging hinab gerechtfer⸗ tiget in sein Haus vor jenem, denn wer sich selbst erhöͤhet, der wih Kvange erniedriget werden, und wer sch und dad selbst erniedriget, der wird erh

het werden. ö

Epistel, I Cor. 15, 1⸗10.

Occh erinnere euch aber, lieben Brüder, des Evangelli, d ich euch verkuͤndiget habe, welchtz ihr auch angenommen haht, de welchem ihr auch stehet; durch deb ches ihr auch selig werdet, welchel⸗ gestalt ich es euch verkundiget habi⸗ so ihr es behalten habt: es wall denn, daß ihr es umsonst geglaull baͤttet. Denn ich habe euch W voͤrderst gegeben, welches ich guh empfangen habe, daß Christus stotben sey fuͤr unsere Sünde nen, si nach der Schrift. Und daß er bE graben sey, und daß er auferst sie es au den sey am dritten Taze nach di Schrift. Und daß er gesehen worhel ist von Kephas, darnach von din Zwoͤlfen. Darnach ister gesehenina 6