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Erste Abtheilung.
O leite mich durch welt und zeit Hin⸗ über in die ewigkeit. Mel. Gott des himmels und der ꝛc. Uerfern sey mir im⸗ 1I7. mer Meines gottes weg und rath, Und die nacht sey ohne schimmer, Digmich hier umschattet hat; Doch ist alles, was er thut, Wie's auch scheine, weis' und gut. 2. Sollt ich das von gott nur loben, Wo ich rath und weisheit seh? Ists nicht ein geschenk von oben, Wenn ich seinen weg versteh? Frevelt der
nicht, welcher klagt, Daß ihm gott
mehr licht versaͤgt?
3. Soll ein vater unterlassen, Was dem kinde thorheit ist? Kühner tad⸗ ler! engel fassen Das, wo du im dunkeln bist: Hier sollst du dem
herrn vertraun; Und nur glauben, noch nicht schaun. 4. Sollt er zu regiererinnen Seiner werke, seiner welt, Meine lüste setzen? sinnen, Ordnen, thun, was mir gefällt? Wohl uns, wenn er
begehrt!
5. Hier in meinem pilgerstande Sey mein theil zufriedenheit! Dortz in meinem vaterlande Wohnt die wahre seligkeit. Führt mein gang zum himmel ein, Mag er immer dunkel seyn. 6. Darum auch auf raͤuhen wegen, Christenseele, klage nicht: Was hier schmerzet, wird dort segnen, Was hier nacht ist, wird dort licht; Und ich faß erst gottes sinn, Wann ich ganz vollendet bin.
4. Allmacht Gottes.
Mel. Machs mit mir, gott, nach ꝛc.
err! deine allmacht reicht I8. Hso weit, Als selbst dein we⸗ sen reichet. Nichts ist, das deiner herr⸗ lichkeit, Und deinen thaten gleichet.
I, Die menge vieler wunder zeigt, Daß, schöpfer! dein nermögen, Weit — 75—„„ über die gesetze steigt, Die die natur bewegen. Du bleibst ihr herr, und ihren lauf Hebst du nach weiser
Es ist kein ding so groß und schwer, willkühr auf.
Das dir zu thun unmöglich wär.
tigs wort Fällt alles dir zu füßen. Du führest deinen anschlag fort Bei allen hindernissen. Du winkst, so stehet plötzlich da, Was vorher noch kein auge sah.
3. Du hast dein großes schöpfungs⸗ werk Allmächtig ausgeführet. Es bleibet stets dein augenmerk, Und wird durch dich regieret. Noch im⸗
5. Was für ein wunder deiner 2. Du sprichst, und auf dein mäch⸗macht Wird unser aug einst sehen,
Wann nach der langen grabesnacht Die todten auferstehen! Wann du von unserm staub den rest Zu neuen körpern werden läßt!
6, Ach zünd in mir den glauben an, Der sich auf dich verlasse. Ist etwas, das ich fürchten kann, Wenn ich dich, herr! umfasse? Gieb, daß ich traue deiner kraft, Die alles
merhin besteht die welt, Weil dein kann, und alles schafft,
allmächtig wort sie hält.
5. Allgegenwart Gottes.
In voriger Melodie.
19.
Und wirkst an allen
leb und athme nur durch dich; Du
u bist, o unermeßlicher, strägst, du unterstützest mich!
2. Was je mein herz empfunden
enden! Ich bin, wo ich auch bin, o hat, Was ich verwerf und wähle, herr, In deinen vaterhänden! Ich Der erste trieb zu jeder that, Der
stillste
nie gewährt, Was ein thöricht herz
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