20⁴4 Gebete.
lischen Vater erworben und das ewige Leben wieder gebracht hast, wir danken dir aus Herzensgrund für deine Liebe, deine Angst und Not und deinen seligmachenden Tod und bitten dich: Erhalte uns ewig in der Liebe und im Lobe deines Leidens und gib uns Gnade, die ewige Wohltat der teuren Erlösung mit dankbarem Herzen zu erkennen und zu preisen. Laß uns dadurch im Glauben stärker, in der Hoffnung fröhlicher, in der Liebe heißer, in der Geduld getroster, im Gehorsam williger und beständiger werden und unseren Sünden absterben. Hilf auch, daß wir an unserm Ende deines blutigen To⸗ des uns zur ewigen Seligkeit freuen und trösten, o Herr Jesus Christus. Amen.
2. Herr Jesus Christus, du Lamm Gottes, wir danken dir von Herzen, daß du der Welt Sünde getragen hast und durch dein Lei⸗ den und deinen Tod das Sühnopfer für uns geworden bist. Du hast dich in der Sünder Hände hingegeben und bist um unsertwillen verspottet, gegeißelt, mit Dornen gekrönet und gekreuzigt worden. Ach verleihe uns Gnade, daß wir durch die andächtige Betrachtung deines heiligen Leidens und Todes von Herzen gedemütiget, unter allen Anfechtungen im Leben und Sterben getröstet und zu dem Kampfe wider Sünde und Welt mächtig gewaffnet werden. Du hast uns, o lieber Heiland, ein Vorbild gelassen, daß wir sollen nachfol⸗ gen deinen Fußstapfen. Gib, daß wir im Aufsehen auf dich, den An⸗ fänger und Vollender unseres Glaubens, laufen durch Geduld in dem Kampf, der uns verordnet ist, auch einst des Glaubens Ende, der Seelen Seligkeit davonbringen und dich für deine unaussprechliche Liebe loben und preisen immer und ewiglich. Amen.
8. Rarfreitag.
Wir danken dir, o Jesu Christe, du heiliger, barmherziger Hei⸗ land, daß du uns arme verlorene Menschen ohne all unser Verdienst und Würdigkeit durch dein heiliges Leiden und Sterben von der Sünde Macht und Fluch erlöset hast. O, Herr Jesu Christe, wie groß ist dein Leiden, wie schwer ist deine Pein, wie viel ist deiner Marter, wie bitter und schmerzlich ist dein Tod, wie unaussprechlich ist deine Liebe, damit du uns deinem himmlischen Vater versöhnet hast. Du hast am Olberge in schwerer Todesangst blutigen Schweiß vergossen, du bist verlassen von allen deinen Jüngern, du bist gebunden durch die Hände der Gottlosen, du bist vor ungerechten Richtern fälschlich verklagt, du bist verurteilt, verspeiet und verhöhnet und mit Fäusten ins Angesicht geschlagen.— Um unserer Missetat willen bist du ver⸗
wun gege täter und mit Her⸗ de. auf
dein bitte wir
tröst uns
meh Ger leber zum aller
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heili nen, ber den
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stehi mäck hina Aufe


