unsers Rerrn und Heilandes Jesu Christi. 181
ihm selber nicht helfen. Ist er Christus, der Auserwählte Gottes,
das der König in Israel, so steige er nun vom Kreuze, daß wir sehen, 1 zu und glauben. Er hat Gott vertrauet, der erlöse ihn nun, hat er Lust elbst zu ihm; denn er hat gesagt: Ich bin Gottes Sohn. Es verspotteten iten, ihn auch die Kriegsknechte, traten zu ihm, und sprachen: Bist du nne. Christus, so hilf dir selbst. Aber der Übeltäter einer, die da gehenkt täter waren, lästerte ihn und sprach: Bist du Christus, so hilf dir selbst gten. und uns. Da antwortete der andre, strafte ihn, und sprach: Und du
icht, fürchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdamm⸗
nis bist? Und zwar wir sind billig drinnen, denn wir empfahen, gab, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Ungeschicktes ge⸗ äup⸗ tan. Und sprach zu Jesu: Herr, gedenke an mich, wenn du in dein onig. Reich kommest. Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir:
i der heute wirst du mit mir im Paradies sein.!
räi⸗ 38. Das drikle Wort Iesu am Rreuze.
hen⸗ 38. Es stund aber bei dem Kreuze Jesu seine Mutter und seiner
119, Mutter Schwester, Maria, Kleophas Weib, und Maria Magdalena.
atus Da nun Jesus seine Mutter sah, und den Jünger dabei stehen, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter: Weib, siehe, das ist dein Sohn! Darnach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine
itten, Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.?
iegs 39. Das vierte Work Jesu am Rreuze.
ähet, 39. Und von der sechsten Stunde an ward eine Finsternis über
nan. das ganze Land bis zu der neunten Stunde, und die Sonne verlor
sein ihren Schein. Und um die neunte Stunde schrie und rief Jesus laut
aben und sprach: Eli, Eli, lama asabthani, d. i. verdolmetscht: Mein
das Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Und et⸗
allda liche, die dabei stunden, da sie das höreten, sprachen sie: Siehe, er ruft dem Elias.“ 40. Die drei lehten Worke Jesu am Rreuze.
ihre 40. Darnach, da Jesus wußte, daß schon alles vollbracht war, mpel daß die Schrift erfüllet würde, spricht er: Mich dürstet. Da stund jbist ein Gefäß voll Essigs; und bald lief einer unter ihnen, nahm einen die Schwamm, und füllte ihn mit Essig, und steckte ihn auf ein Rohr, lehr⸗ und hielt es ihm dar zum Munde, und tränkte ihn. Die andern aber kann sprachen: Halt, laß sehen, ob Elias komme, und ihm helfe. Da nun
Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und Maith. 27, 39—44. Mark. 15, 29—32. Luk. 23, 35—43.
3.24„Joh. 19, 25—27.
— Matth. 27, 45—47. Mark. 15, 33—35. Luk. 23, 44.
3,3
1


