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so tu ich, was geschehen.
Odaß mein Sinn ein Abgrund wär, und meine Seel ein weites Meer,
daß ich dich möchte fassen!
6. Wo nehm ich Weisheit und mit Lobe zu erhöhen(Verstand, die Auglein, die so unverwandt nach mir gerichtet stehen?
Der volle Mond ist schön und klar, schön ist der güldnen Sterne Schar, dies' Auglein sind viel schöner.
7. O daß doch ein so lieber Stern soll in der Krippe liegen!
Für edle Kinder großer Herrn gehören güldne Wiegen.
AchHeu undStrohist vielzuschlecht, Samt, Seide, Purpur wären recht, dies Kindlein drauf zu legen.
8. Nehmt weg das Stroh, nehmt
weg das Heu, ich will mir Blumen holen, daß meines Heilands Lager sei auf lieblichen Violen; mit Rosen, Nelken, Rosmarin aus schönen Gärten will ich ihn von oben her bestreuen.
9. Zur Seite will ich hie und dar viel weiße Lilien stecken,
1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder.
die sollen seiner Auglein Paar im Schlafe sanft bedecken.
Doch liebt viel mehr das dürre Gras dies Kindelein als alles das, was ich hier nenn und denke.
10. Du fragest nicht nach Lust
der Welt noch nach des Leibes Freuden; du hast dich bei uns eingestellt an unsrer Statt zu leiden, suchst meiner Seele Herrlichkeit durch dein selbsteignes Herzeleid, das will ich dir nicht wehren.
11. Eins aber, hoff ich, wirst dumir, mein Heiland, nicht versagen: daß ich dich möge für und für in, bei und an mir tragen.
So laßmich doch deinKripplein sein, komm, komm und lege bei mir ein dich und all deine Freuden!
12. Zwar sollt ich denken, wie ge⸗ ich dich bewirten werde; fring du bist der Schöpfer aller Ding, ich bin nur Staub und Erde. Doch bist du so ein frommer Gast, daß du noch nie verschmähet hast den, der dich gerne siehet.
Paul Gerhardt, g. 1607, 4 1676.
43. Eigene Melodie. X2—3— E 2——.7 8...———.— N— ESIE +——————— .I——— L.́—. 2 2 1. Ihr Kin-der⸗lein kom-met, o kom-met doch —4— rnre F, in, n Kar,, en r EIEEE +—.— +— 7—— LH D..N ——— + 1————— 1 all, zur Krip⸗pe her kom-met in Beth-le-hems E———— P—— n, een en a n vnrn. Henun, nn —
Stall und seht, was in
die⸗ser hoch ⸗hei-li ⸗-gen
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