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Evangelisches Gesangbuch : nach Zustimmung der Provinzialsynode vom Jahre 1884 zur Einführung in der Provinz Brandenburg mit Genehmigung des Evangelischen Oberkirchenrats herausgegeben vom Königlichen Konsistorium
Entstehung
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enshand! zu uns die See! 1826.

alle die Seligen, in Gott getan, nen Friedens Hütten! ischt er men ab, igen die ben ein, Samen ieb und zlauben.

me wie⸗ ferweckt emdurch dringt, ind ver⸗ weslich, )aufer⸗

stehen.

hre sei gebracht an uns

getan: terben,

leben. f 1850.

treuen

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*

Geistliche Volkslieder. 563

Steht in des Himmels Hand: Der tut mit leisem Wehen Sich mild und heimlich auf Und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf. Alle gute Gabe Kommt her von Gott dem Herrn, : Drum dankt ihm, dankt: Und hofft auf ihn.

2. Er sendet Tau und Regen Und Sonn- und Mondenschein Und wickelt seinen Segen Gar zart und künstlich ein Und bringt ihn dann behende In unser Feld und Brot:

Es geht durch unsre Hände, Kommt aber her von Gott. Alle gute Gabe Kommt her von Gott dem Herrn, : Drum dankt ihm, dankt Und hofft auf ihn.

3. Was nah ist und was ferne, Von Gott kommt alles her, Der Strohhalm und die Sterne, Das Sandkorn und das Meer. Von ihm sind Büsch und Blätter⸗ Und Korn und Obst, von ihm Das schöne Frühlingswetter Und Schnee und Ungestüm. Alle gute Gabe Kommt her von Gott dem Herrn, : Drum dankt ihm, dankt Und hofft auf ihn.

4. Er läßt die Sonn aufgehen, Er stellt des Mondes Lauf;

Er läßt die Winde wehen

Und tut die Wolken auf.

Er schenkt uns so viel Freude, Er macht uns frisch und rot; Er gibt dem Viehe Weide

Und seinen Menschen Brot.

Alle gute Gabe Kommt her von Gott dem Herrn, Drum dankt ihm, dankt Und hofft auf ihn.

M. Claudius, 4 1815.

42.

Wo findet die Seele die Heimat, die Ruh? Wer deckt sie mit schützenden Fit⸗ tichen zu? Ach bietet die Welt keine Freistatt uns an, Wo Sünde nicht herrschen, nicht anfechten kann? Nein, nein,) hier ist sie nicht: Die Heimat der Seele ist droben im Licht. 2. Verlasset die Erde, die Heimat zu sehn, Die Heimat der Seele, so herrlich, so schön! Jerusalem droben, von Golde er⸗ baut, Ist dieses die Heimat der Seele, der Braut?

: Ja, ja,:: dieses allein

Kann Ruhplatz und Heimat der

Seele nur sein.

3. Wie selig die Ruhe bei Jesu

im Lichtl

Tod, Sünde und Schmerzen, die kennt man dort nicht;

Das Rauschen der Harfen, der liebliche Klang

Bewillkommt die Seele mit süßem Gesang.

: Ruh, Ruh,: himmlische Ruh Im Schoße des Mittlers, ich eile dir zu!

Nn 2