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12 Beten, Loben und Danken.
5. Der Herr ist noch und nim⸗ mer nicht
Von seinem Volk geschieden;
Er bleibet ihre Zuversicht,
Ihr Segen, Heil und Frieden.
Mit Mutterhänden leitet er
Die Seinen stetig hin und her;
Gebt unserm Gott die Ehre!
6. Wenn Trost und Hülf er⸗ mangeln muß,
Die alle Welt erzeiget,
So kommt, so hilft der Überfluß,
Der Schöpfer selbst, und neiget
Die Vateraugen denen zu,
Die sonsten nirgends finden Ruh;
Gebt unserm Gott die Ehre!
7. Ich will dich all mein Leben lang, O Gott, von nun an ehren; Man soll, Gott, deinen Lobgesang An allen Orten hören. Mein ganzes Herz ermuntre sich, Mein Geist und Leib erfreue dich; Gebt unserm Gott die Ehre!
8. Ihr, die ihr Christi Namen nennt,
Gebt unserm Gott die Ehre! Ihr, die ihr Gottes Macht bekennt,
Gebt unserm Gott die Ehrel Die falschen Götzen macht zu Spott; Der Herr ist Gott, der Herr ist Gott;
Gebt unserm Gott die Ehre!
9. So kommet vor sein Angesicht, Mit Jauchzen Dank zu bringen, Bezahlet die gelobte Pflicht Und laßt uns fröhlich singen: Gott hat es alles wohl bedacht Und alles, alles recht gemacht; Gebt unserm Gott die Ehrel
Joh. Jak. Schütz, 4 1690.
17.
Hollt ich meinem Gott nicht singen, Sollt ich ihm nicht dankbar sein? Denn ich seh in allen Dingen, Wie so gut ers mit mir mein. Ists doch nichts als lauter Lieben, Das sein treues Herze regt, Das ohn Ende hegt und trägt, Die in seinem Dienst sich üben. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.
2. Wie ein Adler sein Gefieder Über seine Jungen streckt,
Also hat auch hin und wieder Mich des Höchsten Arm gedeckt, Alsobald im Mutterleibe,
Da er mir mein Wesen gab Und das Leben, das ich hab Und noch diese Stunde treibe. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.
3. Sein Sohn ist ihm nicht zu
teuer, Nein, er gibt ihn für mich hin, Daß er mich vom ewgen Feuer Durch sein teures Blut gewinn. O du unergründter Brunnen, Wie will doch mein schwacher Geist, Ob er sich gleich hoch befleißt, Deine Tief ergründen können? Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.
4. Seinen Geist, den edlen Führer, Gibt er mir in seinem Wort, Daß er werde mein Regierer
Durch die Welt zur Himmelspfort;
Daß er mir mein Herz erfülle Mit dem hellen Glaubenslicht, Das des Todes Reich zerbricht Und die Hölle selbst macht stille. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.
5. Mein Hat er je Will dem Nimmt er Wenn m
Nichts ver Kommt m Sein Ver Alles Din Gottes Li
6. Himm Hat er m Wo ich n Find ich, u Tier und In den E In den B Überall ist Alles Din Gottes Lie
7. Wenn
Und ermu Daß ich a Schaue ne Wäre mei Hätte mi
Nicht gelei Aus so ma Alles Ding Gottes Lie
Oe Wie e ein Herz Ob es glei Tut und Also hält
Mir mein Will mein Und nicht
Alles Ding Gottes Lie
9. Seine


