Advent 21
5. Vichts, nichts hat dich getrieben/ zu mir vom Him— melszelt/ als dein getreues CLieben,/ damit du alle Welt/ in ihren tausend Plagen/ und großer Jammerslast,/ die kein Mund aus kann sagen,/ so fest umfaͤngen haͤst.
6. Das schreib dir in dein Herze,/ du hochbetrübtes Heer,/ bei welchem Gram und Schmerze/ sich häuft je mehr und mehr;/ seid unverzaͤgt, ihr habet/ die dilfe vor der Tür;/ der eure Herzen labet/ und tröstet, steht allhier.
7. Ihr dürft euch nicht bemühen,/ noch sorgen Tag und Nacht,/ wie ihr ihn wollet ziehen/ mit eures Armes Machtz/ er kommt, er kommt mit Willen,/ ist voller Cieb und Lust,/ all Angst und Not zu stillen,/ die ihm an euch bewußt.
8. Auch dürft ihr nicht erschrecken/ vor eurer Sünden— schuld;/ nein, Jesus will sie decken/ mit seiner Lieb und Buld./ Er kommt, er kommt den Sündern/ zum Trost und wahren Seil,/ schafft, daß bei Gottes Kindern/ verbleib ihr Erb und Teil.
9. Was fragt ihr nach dem Schreien/ der Feind und ihrer Tück?/ Der Serr wird sie zerstreuen/ in einem Augenblick./ Er kommt, er kommt, ein Rönig,/ dem alle Macht und Cist/ der Feinde viel zu wenig/ zum Widerstande ist.
10. Er kommt zum Weltgerichte,/ zum Fluch dem, der ihm flucht,/ mit Gnad und sůͤßem Lichte/ dem, der ihn liebt und sucht./ Ach komm, ach komm, o Sonne,/ und hol uns allzu⸗ mal/ zum Licht, zur ewgen Wonne/ in deinen Freudensaall
20 Paul Serhardt, 1676.
Mel. wie nach einer Wasserquelle(oder wie Nr. 388). Französischer Psalter 155J.
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Varum willst du draußen ste-hen,/ du Ge⸗seg⸗ ne⸗
*X I.. ß dir, bei mir ein⸗ zu⸗ge⸗ r len,
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ter des Zerrn?
ö du, mein Je⸗ su, mei⸗- ne Freud,/ du mein Stern, 3 su,
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