Advent 17
2. Was der alten Väter Schar/ höchster Wunsch und Sehnen war,/ und was sie einst prophezeit,/ ist erfuͤllt in Berrlichkeit.
3. Zions Silf und Abrams Cohn,/ Jakobs Beil und Davids Sohn,/ Wunderbar, Rat, Kraft und Held/ hat sich treulich eingestellt.
4. Sei willkommen, o mein Heil,/ dir Hosianna, o mein Teill/ Richte du auch eine Bahn/ dir in meinem Herzen an!
5. Zeuch, du Ehrenkönig, ein,/ es gehöret dir allein;/ mach es, wie du gerne tust,/ rein von aller Sündenlust!
6. Und wie du voll Sanftmut kamst,/ jedes Armen dich an⸗ nahmst,/ also sei auch jederzeit/ deine Sanftmut mir bereit!
7. Tröste, tröste meinen Sinn,/ weil ich schwach und blöde bin,/ daß im Glauben ich fortan/ treu dir bleibe zugetan;
8. Daß, wenn du, o Cebensfürst,/ prächtig wiederkommen wirst,/ ich dir mög entgegengehn/ und vor dir gerecht be⸗
stehn! Heinrich Seld, 4 1659. Mel. Von Sott will ich nicht lassen. 7 Erfurt 1572. H S——..— R. ,= e 2———
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