Der Tag des Herrn 8
— I. ö ö ö du mich sel⸗ber zu,/ daß ich dei⸗ nen Wil⸗len tu.
2. Stille selbst an diesem Morgen/ den verwirrten Cauf der Welt,/ der uns hier gefangen hält;/ brich die Nacht der eitlen Sorgen,/ daß ich heut von allem frei,/ dir allein er⸗ geben sei.
3. RKröne mich mit deinen Gaben,/ zieh mich an mit deiner Kraft,/ die den neuen Menschen schafft./ Ach, was Freude werd ich haben,/ wenn das Serz in meiner Brust/ sucht am Serren seine Lust.
4. Caß die Predigt wohlgelingen,/ steh auch deinem Worte bei,/ daß es in mir kräftig sei./ Unser Beten, unser Singen,/ und was sonst noch wird getan,/ siehe du mit
Gnaden an! Ra spar Neumann, + 1715. Mel. Sott des Simmels und der Erden. Zeinrich Albert, 1672. 7— ̃SSISI EEEEE....... ———
Tut mir auf die schö⸗ne Pfor-te,/ führt in Uach, wie wird an die⸗sem Or⸗te/ mei⸗- ne
mrét r ini., Feir.uti.; yñ fr ittir. — E———— Got ⸗ tes Saus mich ein; — 7* Bier ist ot⸗ tes See le froͤh lich sein!/ Wier i 8
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An ⸗ge sicht;/ hier ist lau- ter Trost und Licht.
2. Ich bin, Serr, zu dir gekommen,/ komme du nun auch zu mir;/ wo du Wohnung hast genommen,/ da ist lauter Bimmel hier./ Jeuch in meinem Serzen ein,/ laß es deinen Tempel sein!


