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47 Das christliche Leben. Nr. 551
4.„Arm Seele, arm Seele, was stehest du hier? Wenn ich dich anschaue, so weinest du mir.“:
5. Wie sollt ich nicht weinen, du gütiger Gott: 3: Ich hab übertreten die zehen Gebotl':
.„Hast du übertreten die zehen Gebot:: Fall nieder auf die Knie und bete zu Gott! 3:
7. Bet immer, bet immer und allzeit mit Fleiß, 1 so wird dir Gott schenken die himmlische Freud.“:
8. Die himmlische Freud ist ein wunderschöne Stadt, 1 da Friede und Freude kein Ende mehr hat.:
(Erläuterung Nr. 3 S. 67.) Volkslied.
551.
(Oder wie Nr. 349: Ringe recht, wenn Gottes Gnade.) J. Sriedrich Reichardt, 4 1814.
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sanft ge⸗ we ⸗sen,
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2.„Wie er hieß die Kindlein kommen, wie er hold sie angeblickt und sie in den Arm genommen und sie an das Herz gedrückt;
3. Wie er Hilfe und Erbarmen allen Kranken gern erwies und die Blöden und die Armen seine lieben Brüder hieß;
4. Wie er keinem Sünder wehrte, der bekümmert zu ihm kam, wie er freundlich ihn bekehrte, ihm den Tod vom Herzen nahm.
5 Hat die Herde sanft geleitet, die sein Vater ihm verliehn, hat die Arme ausgebreitet, alle an sein Herz zu ziehn.
6. Immer muß ich wieder lesen, und ich lese mich nicht satt, wie er ist so treu gewesen, wie er uns geliebet hat.
Luise Hensel, 1 1876.


