43 Das christliche Leben. Nr. 547
EEE üä n Gott neu schaf fen gar, all Kre⸗ a ⸗tur soll
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wer ⸗Wden ganz herr⸗lich, schön und klar.
2. Kein Zunge kann erreichen die ewge Schönheit groß; man kanns mit nichts vergleichen, die Wort sind viel zu bloß: drum müssen wir das sparen bis an den jüngsten Tag; dann wollen wir erfahren, was Gott ist und vermag.
3. Da werden wir mit Freuden den Heiland schauen an, der durch sein Blut und Leiden den Himmel aufgetan, die lieben Pa⸗ triarchen, Propheten allzumal, die Märtrer und Apostel bei ihm in großer Zahl.
4. Er wird uns fröhlich leiten ins ewge Paradeis, die Hochzeit zu bereiten zu seinem Lob und Preis: da wird sein Freud und Wonne, in rechter Lieb und Treu, aus Gottes Schatz und Bronne und täglich werden neu.
5. Herr Gott, durch deine Güte führ mich auf rechter Bahn! Herr Christ, mich wohl behüte, sonst möcht ich irre gahn: halt mich im Glauben seste in dieser bösen Zeit, hilf, daß ich mich stets rüste zur ewgen Hochzeitsfreud.
Johann Walther, 4 1570, nach einem Sommerlied.
547.
(mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern.) Bei Philipp Nicolai, 1599.
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1 ste⸗hen wir von nah und fern in ei⸗nem Je⸗su, sel⸗ge Ma ⸗je⸗stät, ge⸗kreu⸗zigt
9 2— E ..— 5 Geist vor ei- nem Herrn ver⸗ eint zu Dank und einst und nun er⸗höht, tritt ein in un-sre


