19 Ostern. Nr. 520
2. Er war ins Grab gesenket, der Feind trieb groß Geschrei; eh ers vermeint und denket, ist Christus wieder frei und ruft: Vik⸗ toria! schwingt fröhlich hie und da sein Fähnlein als ein Held, der Feld und Mut behält.
3. Das ist mir anzuschauen ein rechtes Freudenspiel. Nun soll mir nicht mehr grauen vor allem, was mir will entnehmen meinen Mut zusamt dem edlen Gut, das mir durch Jesum Christ aus Lieb erworben ist.
4. Die Welt ist mir ein Lachen mit ihrem großen Zorn, sie zürnt und kann nichts machen, all Arbeit ist verlorn. Die Trübsal trübt mir nicht mein Herz und Angesicht; das Unglück ist mein Glück, die Nacht mein Sonnenblick.
5. Ich hang und bleib auch hangen an Christo als ein Glied; wo mein Haupt durch ist gangen, da nimmt er mich auch mit. Er reißet durch den Tod, durch Welt, durch Sünd, durch Not; er reißet durch die Höll, ich bin stets sein Gesell.
6. Er bringt mich an die Pforten, die in den Himmel führt, daran mit güldnen Worten der Reim gelesen wird: Wer dort wird mit verhöhnt, wird hier auch mit gekrönt; wer dort mit sterben geht, wird hier auch mit erhöht. Paul Gerhardt, 4 1676
14. Jahrhundert.
1. Er⸗stan-den ist der heil-ge Christ, Hal⸗le ⸗Hlu⸗
ja, Hal⸗le ⸗ lu⸗-ja, der al-ler Welt ein Trö⸗ ster
33.—.—— N ö 2 Karrin— rer, ———— ist. Hal l..lu.
2. Es gingen drei heilige Fraun, Halleluja des Morgens frühe hin im Taun“*.: Halleluja::
*im Morgentau.
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