Freudenz da liegt unser Wille,
Mel. Unumschränkte Liebe, oder Wunderbarer König. 13 Geit ist gegenwärtig, — lasset uns anbeten und in Ehrfurcht vor ihn treten! Gott ist in der Mitten, alles in uns schweige und sich innigst vor ihm beuge! Wer ihn kennt, wer ihn nennt, schlagt die Augen nieder, kommt, er⸗ gebt euch wieder!
2. Gott ist gegenwärtig, dem die Cherubinen Tag und Nacht gebücket dienen; heilig, heilig, heilig singen ihm zur Ehre aller Engel hohe Chöre. Herr, vernimm unsre Stimm, da auch wir Geringen unsre Opfer bringen.
3. Wir entsagen willig allen Eitelkeiten, aller Erdenlust und
Seele, Leib und Leben dir zum Eigentum ergeben. Du allein sollst es sein, unser Gott und Herre, dir gebührt die Ehre. ö
4. Majestätisch Wesen, möcht ich recht dich preisen und im Geist dir Dienst er⸗ weisen! Möcht ich wie die Engel immer vor dir stehen und dich gegenwärtig sehen!
Sonntagslieder.
entfalten und der Sonne stille halten, laß mich so, still und froh, deine Strahlen fassen und dich wirken lassen! 6. Mache mich einfältig, innig, abgeschieden, sanfte und im stillen Frieden; mach mich reines Herzens, daß ich deine Klarheit schauen mag im Geist und Wahrheit; laß mein Herz überwärts wie ein Adler schwe⸗ ben und in dir nur leben!
7. Herr, komm in mir woh⸗ nen, laß mein'n Geist auf Erden dir ein Heiligtum noch werden) komm, du nahes Wesen, dich in mir verkläre, daß ich dich stets lieb und ehre. Wo ich geh, sitz und steh, laß mich dich erblicken und vor dir mich bücken!
Gerh. Terstegen g. 1697 T 1769.
Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns
wend.
1 4 runn alles Heils, dich ehren wir und öffnen unsern Mund vor dir; aus deiner Gottheit Heiligtum dein hoher Segen auf uns komm! 2. Der Herr, der Schöpfer, bei uns bleib, er segne uns nach Seel und Leib, und uns
Laß mich dir für und für hehüte seine Macht vor allem trachten zu gefallen, liebster Übel Tag und Nacht!
Gott, in allen!
3. Der Herr, der Heiland,
5. Du durchdringest alles, unser Licht, uns leuchten laß laß dein schönstes Lichte, Herr,‚ sein Angesicht, daß wir ihn berühren mein Gesichte! Wie schaun und glauben frei, daß
die zarten Blumen willig sichler uns ewig gnädig sei.


