Druckschrift 
Evangelisch-lutherisches Gesangbuch der Hannoverschen Landeskirche : [nebst] Gebete
Entstehung
Einzelbild herunterladen

dich

den send, Herr, Weg

zum zur uben daß

Sonntagslieder. 3

in Einem Thron, der heiligen Dreieinigkeit sei Lob und Preis in Ewigkeit! Wilhelm II. Herzog zu Sachsen⸗ Weimar(7) g. 1598 f 1662.

Pfalm 100.

Mel. Gott des Himmels und der Erden, oder Eigene Melodie. 4 Alle Welt, was lebt und

WVwebet, was in Feld und Häusern ist, was nur Stimm und Zung erhebet, jauchze Gott zu jeder Frist! Dienet ihm, wer dienen kann, kommt mit Lust zu ihm heran!

2. Sprecht: Der Herr ist unser Meister, er hat uns aus nichts gemacht, er hat unsre Leib und Geister an die lichte Welt gebracht; wir sind seiner Allmacht Ruhm, seine Schaf und Eigentum.

3. Gehet ein zu seinen Pfor⸗ ten, geht durch seines Vorhofs Gang, lobet ihn mit schönen Worten, saget ihm Lob, Preis und Dank! Denn der Herr ist jederzeit voller Gnad und Freundlichkeit.

4. Gott des Himmels und der Erde, Vater, Sohn und heilger Geist, daß dein Ruhm bei uns groß werde, Beistand selbst und Hülf uns leist! Gieb uns Kräfte und Begier, dich zu preisen für und für!

Joh. Franck g. 1618 f 1677.

Mel. Wie schön leucht uns der Morgenstern. 5.

Ich will, o Vater, alle⸗

zeit erheben deine Gü⸗ tigkeit, daß du von so viel Jahren mich hast behütet wun⸗ derbar, wie ichs mein Lebtag immerdar, auch diese Woch erfahren. Singet, bringet Gott dem Herren nah und ferren Dank und Ehre, jedermann sein Lob vermehre!

2. Du führst durch deinen Gnadenschein aus aller Trüb⸗ sal, Not und Pein den, der zu dir nur schreiet. Durch Christum giebst du deinen Geist, der uns den Weg zur Buße weist und innerlich erfreuet. Laß mich, bitt ich, deine Güte im Gemüte fort empfinden, ohn Anfechtung meiner Sünden.

3. Herr, siehe du doch ja nicht an das, was ich wider dich gethan in nächstverwich⸗ nen Tagen. Nimm zur Ver⸗ söhnung Christi Blut, der uns gelitten hat zu gut und völlig abgetragen, was sich täglich noch für Sünden in uns fin⸗ den; drum wir Schwachen zu dem Gnadenthron uns machen.

4. Mein'n Leib, mein Seel und all das Mein, laß dir, o Herr, befohlen sein, ich will mich dir ergeben. Wend ab Not, Angst und Herzeleid, du Vater der Barmherzigkeit, in meinem ganzen Leben, daß ich fröhlich deinen Willen⸗ mög erfüllen, stets dich lieben,

1