Mel. Mein Herzens-⸗Jesu.
Lob und Dank.
16.
Peter Sohrlen). 1668.
+— 24 D —
M——o—— E ͤ
Wenn ich, o Schöpfer, dei-ne Macht, die Weis-heit dei-ner die Lie⸗be, die für al-le wacht, an⸗be-tend ü-ber⸗
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We ⸗ge, le⸗ ge,
so weiß ich, von Be-wundrung voll, nicht, wie ich
2.Mein Auge sieht, wohin es blickt, Die Wunder deiner Werke. DerHimmel prächtig ausgeschmückt, Preist dich, du Gott der Stärke. Wer hat die Sonn an ihm erhöht? Wer kleidet sie mit Majestät? Wer ruft dem Heer der Sterne?
3. Wer mißt dem Winde seinen
Lauf?
Wer heißt die Himmel regnen?
Wer schließt den Schoß der Erde auf,
Mit Vorrat uns zu segnen?
O Gott der Macht und Herrlichkeit,
Gott, deine Güte reicht so weit,
So weit die Wolken reichen.
4. Dich predigt Sonnenschein und Sturm, Dich preist der Sand am Meere. Bringt, ruft auch der geringste Wurm, Bringt meinem Schöpfer Ehre!
dich er he-ben soll, mein Gott, mein Herr und Va ⸗ter.
Mich,ruft derBaum in seiner Pracht,
Mich, ruft die Saat, hat Gott ge— macht,
Bringt unserm Schöpfer Ehre!
5. Der Mensch, ein Leib, den
deine Hand
So wunderbar bereitet,
Der Mensch, ein Geist, den sein Verstand
Dich zu erkennen leitet,
Der Mensch, der Schöpfung Ruhm und Preis,
Ist sich ein täglicher Beweis
Von deiner Güt und Größe.
6. Erheb ihn ewig, o mein Geist, Erhebe seinen Namen! Gott unser Vater sei gepreist, Und alle Welt sag' Amen! Und alle Welt fürcht' ihren Herrn Und hoff' aufihn und dien'ihm gern! Wer wollte Gott nicht dienen?
Christ. Fürchtegott Gellert 1715—1769.


