Lob und Dank. 15
5. Ach alles, alles, was ein Leben Und einen Odem in sich hat, Soll sich mir zum Gehilfen geben; Denn mein Vermögen ist zu matt, Die großen Wunder zu erhöhn, Die allenthalben um mich stehn.
6. Dir sei, o allerliebster Vater, Unendlich Lob für Leib und Geist, Für alles, mildester Berater,
Was deine Güte mir erweist, Was du in deiner ganzen Welt Zu meinem Wohlsein hast bestellt.
7. Wie sollte ich nicht voller Freuden In deinem steten Lobe stehn? Wie sollt' ich auch im tiefsten Leiden Nicht triumphierend mit dir gehn?
Und fiele auch der Himmel ein, So will ich doch nicht traurig sein.
8. Ich will von deiner Güte singen, So lange sich die Zunge regt; Ich will dir Freudenopfer bringen, So lange sich mein Herz bewegt; Ja wenn der 4 kraftlos ein,
So stimm' ich noch mit Seufzen ein.
9. Ach nimm das arme Lob auf Erden, Mein Gott, in allen Gnaden hin! Im Himmel soll es besser werden, Wenn ich bei deinen Engeln bin; Da sing' ich dir im höhern Chor Viel tausend Halleluja vor. Joh. Mentzer 1658— 17834.
Mel. Jesu, meines Lebens Leben. 10. Wolfgang Weßnitzer. 1661. 1 — SSIITITSTIIIT.. 1 2—. 2 D...—.f.——
Wo-mit soll ich dich wohl lo-ben, mäch-ti⸗
Sen-de mir da⸗ zu
ger Herr
von o-ben dei⸗-nes Gei⸗stes
— 2
— Vrr 1 D.I— 2.—— F.
N**
Ze⸗ ba⸗-oth? Kraft, mein Gott!
Denn ich kann mit nichts er⸗rei⸗ chen
mal sei dir,
gro- ßer Kö-nig, Dank da-für!


