Für Sterbende.
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Staub verweht.
5. Drum begehr ich nicht zu leben, Hier in dieser Welt zu schweben. Jesu, laß bei dir mich sein, So verschwindet Angst und Pein.
6. Gehe hin, du Weltgetüm— mel, Weil mein Wandel steht gen Himmel. Gern scheid ich von Gut und Geld, Fahre hin, du falsche Welt!
Mel. Wenn mein Stündlein.
679 Der Trennung Schmerz
5 liegt schwer auf mir, Gott ruft mich von den Meinen. Das Herz erbebt, doch hoffen wir, Uns wieder zu vereinen. Drum nah ich mit der Frage mich Zu dir, mein Vater, werde ich Die Teuern wiederfinden?
2. Da macht mir Gottes Wort es kund, Dies Wort aus Himmels— höhen: Nie reißt, nie bricht der Liebe Bund, Du wirst sie wieder— sehen! Die Frommen treunt nicht Grab, nicht Tod, Der Heiland wird zum Morgenrot, Zum Licht vereint sie führen.
3. Der Freund sieht seine Freunde dann An Gottes Throne wieder, Die Gattin trifft den Gatten an, Der Bruder seine Brüder. Die Mutter sieht, um— armt ihr Kind, Denn alle from— men Seelen sind In Gottes Stadt beisammen.
4. Zum Berge Zion kommen wir, Zu Gottes Stadt dort oben. Dort stehen Engel, Herr, vor dir, Sie beten an, sie loben. Vereint mit ihnen werden wir, Im heil—
gen Chore, Herr, vor dir Als selge Geister stehen.
5. Dann schaun wir Gottes An⸗ gesicht, Getrocknetsind die Thränen. Komm, süßer Tod, führ mich zum Licht, Erfüll mein heißes Sehnen, Und führe mir die Meinen nach, Damit wir dort vereint den Tag Des ewgen Lebens schauen.
6. Drum laßt uns hier schon Hand in Hand Auf Gottes Wegen gehen, Damit wir einst im Vater⸗ land Uns freudig wiedersehen. Wie wird's uns sein, wenn wir uns sehn, Wenn wir uns froh entgegen gehn, Und Freudenthränen weinen!
Eigne Melodie. 680 Heu Gott, nun schleuß den Himmel auf, Die Zeit eilt mir zum Ende; Vollendet hab ich meinen Lauf, Nimm mich in deine Hände. Hab g'nug gelitten,
Mich müd gestritten, Schick mich
Laß
Will
fein zu zur ewgen Ruh, fahren, was auf Erden, lieber selig werden.
2. Wie du mir, Herr, befohlen hast, Trag ich in wahrem Glauben Das Kreuz dir nach, die sanfte Last, Dich soll mir niemand rau— ben. Hoff zu bestehen, Will frisch eingehen Vom Thränenthal zum Freudensaal, Laß fahren, was auf Erden, Will lieber selig werden.
3. Laß mich nur, Herr, wie Simeon, In Frieden zu dir fah— ren, Befiehl mich Christo, deinem Sohn, Der wird mich wohl be—
wahren, Wird mich recht führen,
Im Himmel zieren Mit Ehr und Kron; fahr nun davon, Laß fahren, was auf Erden, Will lie— ber selig werden.


