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serm Heiland laßt uns leben,“ der uns allen Trost gegeben,:,: daß wir froh von hinnen gehn,* ihn im Himmel selber sehn! ꝛ/:
5. Die Erbarmung
1. Aus hartem Weh die Menschheit klagt';* sie stand in großen Sorgen: Wann kommt, der uns ist zugesagt,“ wie lang bleibt er verborgen? à Ach, daß wir gegen dein Gebot,“ Gott, frevelnd uns vergingen!*Nun reißt uns keiner aus der Not, aus Satans argen Schlingen:“ willst du nicht Hilfe bringen!
2. Zum Vater drang das Wehgeschrei,“ die Not der Menschenkinder. Der Heil'ge Geist voll Lieb und Treu, will Gnade für die Sünder. Es spricht der Sohn:„Ach, Vater mein, d den Jam⸗ mer laß mich enden! Soll denn die Welt ver⸗ loren sein?* Will lieber selbst mich spenden,“ ihr Elend abzuwenden.“
6. Die Verkündigung
1. Endlich kommt er, das Verlangen“ und das Heil der ganzen Welt; ihn kann einzig die emp⸗ fangen, die als Reinste Gott gefällt.“ Und den Himmelsboten sandte voller Huld der Herr zu ihr,* der sie hochbegnadigt nannte,“ der sie grüßte:„Gott mit dir!“
2Z. Zu der Menschheit höchsten Ehren,“ Jung— frau, will dich Gott erhöhn,* ihn, den Heiland, zu gebären,“ bist du von ihm ausersehn.“ Frage nicht: Wie kann's geschehen?* Gottes Macht ist grenzenlos; alle Völker werden's sehen,“ sei⸗ nem Wort ist nichts zu groß.
A. Der Ersehnte aller Welt
1. Laß erschallen die Posaune,“ Sion, sing ein
neues Lied,“ daß das Volk der Heiden staune,“ 5


