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Gesangbuch für die Evangelische Kirche im Großherzogtum Hessen
Entstehung
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18 Weihnachten.

so gering, daß du daliegst auf dürrem Gras, der in dem Schoß des Vaters saß!

9. Und wär die Welt viel⸗ mal so weit, mit Edelstein und Gold bereit, so wäre sie doch viel zu klein, um eine Wiege dir zu sein.

10. Der Sammet und die Seiden dein, das müssen Heu und Windeln sein, worin du, König, groß und reich, her⸗ prangst, als wärs dein Him⸗ melreich.

11. Das hat also gefallen dir, die Wahrheit anzuzeigen mir, wie aller Welt Macht, Ehr und Gut vor dir nichts gilt, nichts hilst noch tut.

12. Ach, du herzlieber Jesu mein, mach dir ein Bette sanft und rein, zu ruhn in meines Herzens Schrein, daß ich nimmer vergesse dein;

13. Davon ich allzeit fröh⸗ lich sei, zu springen, singen immer frei zu Ehren dir, o Gottessohn, mit Herzenslust den süßen Ton.

14. Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron, der uns schenkt seinen eingen Sohn; des freuet sich der Engel Schar und singet uns solch neues Jahr. Luther, 4 1546.

33 Gelobes seist du

Jesu Christ, daß du Mensch geboren bist von einer Jungfrau, das ist wahr;

des freuet sich der Engel Schar. Halleluja!

2. Des ewgen Vaters einig Kind jetzt man in der Krippen findt; in unser armes Fleisch und Blut verkleidet sich das ewge Gut. Halleluja!

3. Den aller Weltkreis

nie beschloß, der liegt in Mariens Schoß; er ist ein Kindlein worden klein, der alle Ding erhält allein. Halleluja!

4. Das ewge Licht geht

da herein, gibt der Welt ein neuen Schein; es leucht wohl mitten in der Nacht und uns des Lichtes Kinder macht. Halleluja!

5. Der Sohn des Vaters, Gott von Art, ein Gast in der Welt hie ward und führt uns aus dem Jammertal, macht Erben uns in seinem Saal. Halleluja!

6. Er ist auf Erden kom⸗ men arm, daß er unser sich erbarm und uns im Himmel mache reich und seinen lieben Engeln gleich. Halleluja!

7. Das hat er alles uns getan, sein groß Lieb zu zeigen an; des freu sich alle

Christenheit und dank ihm

des in Ewigkeit. Halleluja! Luther, 4 1546.

3 4 Lebi Gott, ihr Chri⸗ sten allzugleich, in

seinem nr Thron, der heut schleußt auf sein wech melreich