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Evangelisches Gesangbuch / hrsg. von der Bezirkssynode Wiesbaden
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2. Er hat uns wissen lassen sein heilig Recht und sein Gericht, dazu sein Güt ohn Maßen; es mangelt an Erbarmung nicht.

Den Zorn läßt er wohl fahren, straft nicht nach unsrer Schuld; die Gnad thut er nicht sparen; den Blöden ist er hold.

Sein Güt ist hoch erhaben ob dem, der fürchtet ihn;

so fern der Ost vom Abend, ist unsre Sünd dahin.

3. Wie Väter sich erbarmen ob ihrer jungen Kindelein, so thut der Herr uns Armen, wenn wir ihn fürchten kindlich rein. Er kennt uns arme Knechte

und weiß, wir sind nur Staub,

Lob und Dank.

ein bald verwelkt Geschlechte, wie Gras und fallend Laub; der Wind nur drüber wehet, so ist es nimmer da;

also der Mensch vergehet; sein Ende ist ihm nah.

4. Die Gottesgnad alleine steht fest und bleibt in Ewigkeit; sie bleibt bei der Gemeine, die, stets in seiner Furcht bereit,

will seinen Bund bewahren. Er herrscht im Himmelreich. Ihr starken Engelscharen, lobt ihn mit uns zugleich und dient dem Herrn der Ehren und breitet aus sein Wort! Mein Seel soll auch vermehren sein Lob an allem Ort.

Johann Gramann, 14871541.

14.

Pun preiset alle Gottes Barmherzigkeit! Lob ihn mit Schalle, werteste Christenheit! Er läßt dich freundlich zu sich laden; : freue dich, Israel, seiner Gna den!

2. Der Herr regieret über die ganze Welt; was sich nur rühret, alles zu Fuß ihm fällt.

Viel tausend Engel um ihn schweben;

: Psalter und Harfen ihm Ehre geben.

3. Wohlauf, ihr Heiden, lasset das Trauern sein; zur grünen Weiden stellet euch willig ein.

Da läßt er uns sein Wort verkünden,

: machet uns ledig von allen Sünden.:

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