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Evangelisches Gesangbuch für Rheinland und Westfalen : [nebst] Ordnung des Gottesdienstes
Entstehung
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185. 186. 187. 188.

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194. 195.

196. 197.

Verzeichnis der Liederdichter. 603

Christian Scriver, geb. 1629 in Rendsburg, Pfarrer in Stendal und Magdeburg, gest. 1693 als Oberhofprediger und Kirchenrat in Quedlinburg; berühmter Erbauungs-Schriftsteller. 438. Nikolaus Selnecker, geb. 1530 zu Hersbruck bei Nürnberg, Schüler Melanchthons, gest. 1592 als Professor der Theologie, Superintendent und Pastor an St. Thomas in Leipzig, Mitver⸗ fasser der Konkordienformel, ein viel verfolgter, standhafter Be⸗ kenner. 24.(207).(370).

Elisabeth von Senitz, geb. 1629 zu Rankau in Schlesien, Hof⸗ fräulein am Hofe zu Brieg und zu Ols, starb 1679. 107. Justus Sieber, geb. zu Eimbeck in Hannover 1628, gest. 1695 als Pastor zu Schandau in Sachsen. 228.

Johann Siegfried, geb. 1560, gest. 1637 als Superintendent in Schleiz. 482.

August Gottlieb Spangenberg, geb. 1704 zu Klettenberg in Hannover, als Bischof der Brüdergemeinde lange Zeit in Amerika tätig, gest. 1792 in Berthelsdorf. 348.

Paul Speratus, geb. 1484 zu Röthlen bei Ellwangen in Schwa⸗ ben, predigte das Evangelium schon 1522 sehr freimütig im Ste⸗ phansdom zu Wien, kam 1523 nach Wittenberg, wurde 1524 auf Luthers Empfehlung Hofprediger des Herzogs Albrecht von Preußen, war bei der Einführung der Reformation im Herzogtum Preußen

besonders tätig und starb als lutherischer Bischof von Pomesanien:

zu Marienwerder 1551. 260.

Philipp Spitta, geb. zu Hannover 1801, gest. als Superintendent zu Burgdorf bei Hannover 1859. Seine LiedersammlungPsalter und Harfe erschien zuerst 1833. 201. 222. 408. 459.9. 425. *E33. 41.

Josua Stegmann, geb. 1588 zu Sulzfeld bei Meiningen, gest. 1632 als Professor der Theologie und Superintendent zu Rinteln. 182. Gerhard Stip, geb. 1809 zu Norden in Ostfriesland, gab 18⁵51 eine Sammlung von Kirchenliedern unter dem TitelUnverfälschter Liedersegen heraus und starb als Privatgelehrter zu Potsdam 1882. 425.

Heinrich Arnold Stockfleth, geb. 1643 zu Alfeld in Hannover, gest. 1708 zu Münchberg bei Bayreuth als brandenburgischer Kirchenrat, Oberhofprediger und Generalsuperintendent. 384. Konrad Gebhard Stübner, geb. 1698 in Giebichenstein bei Halle a. d. Saale, gest. als Pfarrer in Walldorf bei Meiningen 1759. 257. Julius Sturm, geb. 1816 zu Köstritz in Thüringen, seit 1857 Pfarrer und Kirchenrat daselbst, gest. am 2. Mai 1896 in Leipzig. 57. 216. 471.

Christian Ludwig Taddel, geb. 1706 im Mecklenburgischen, gest. 1775 als Hofrat und Justizkanzleidirektor in Rostock. 135. Gerhard Tersteegen, geb. zu Mörs am 25. November 1697, er⸗ lernte, nachdem er die höhere Schule seiner Vaterstadt durchgemacht hatte, die Kaufmannschaft und dann das Bandwirken in Mülheim a. d. Ruhr, wo er von seinem fünfzehnten Lebensjahre bis zu seinem am 3. April 1769 erfolgten Tode gelebt hat; ein refor⸗ mierter Mystiker mit reichem innerem Leben, durch Wort und

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