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Evangelisches Gesangbuch für Rheinland und Westfalen : [nebst] Ordnung des Gottesdienstes
Entstehung
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Lob und Dank.

22.

Mel. Mein Herzensjesu, meine Lust.

2. Mein Auge sieht, wohin es blickt, die Wunder deiner Werke: der Himmel, prächtig ausgeschmückt, preist dich, du Gott der Stärke. Wer hat die Sonn an ihm erhöht? Wer kleidet sie mit Majestät? Wer ruft dem Heer der Sterne?

3. Wer mißt dem Winde seinen Lauf? Wer heißt die Himmel regnen? Wer schließt den Schoß der Erde auf, mit Vorrat uns zu segnen? O Gott der Macht und Herrlichkeit, Gott, deine Güte reicht so weit, so weit die Wolken reichen.

4. Dich predigt Sonnenschein und Sturm, dich preist der Sand am Meere. Bringt, ruft auch der geringste Wurm,

bringt meinem Schöpfer Ehre!

Q 4 ů j EEEEEEEEE EE ..... 1. Wenn ich, o Schöp⸗fer, dei⸗ ne Macht, die Weis⸗heit dei⸗ner die Lie⸗be, die für al ⸗le wacht, an⸗be⸗tend ü⸗ber⸗

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22·2 IAI 42 H.. SSSSS. ↄꝓ 9 2 30 9 3 5 so weiß ich, von Be-wun⸗drung voll, nicht, 25 1

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wie ich dich er he-ben soll, mein Gott, mein Herr und Va⸗ter.

Mich, ruft der Baum in seiner Pracht, mich, ruft die Saat, hat Gott gemacht; bringt unserm Schöpfer Ehre!

5.

Der Mensch, ein Leib, den deine Hand

so wunderbar bereitet,

der Mensch, ein Geist, den sein Ver⸗ stand

dich zu erkennen leitet:

der Mensch, der Schöpfung Ruhm und Preis,

ist sich ein täglicher Beweis

von deiner Güt und Größe.

6. Erheb ihn ewig, o mein Geist, erhebe seinen Namen! Gott, unser Vater, sei gepreist, und alle Welt sag Amen! Und alle Welt fürcht ihren Herrn und hoff auf ihn und dien ihm gern: wer wollte Gott nicht dienen?

Christian Fürchtegott Gellert 17151769.

23.

Mel. Die Tugend wird durchs Kreuz geübet.

1. Wie groß ist der mit ver här=t

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des All- mächt-gen Gü⸗te! Ist

Ge mü⸗te den

2