20 Lob⸗, Dank—
In Leid und Pein Bleibst du, Gott, unser Gott allein! Gerh. ter Steegen 1697—1769.
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Mel. Wie schön leucht' uns ꝛe. 32. Wer faßt, wie
groß du, Schopfer, bist? 15 aller Gott, dein Tempel ist Das ganze Weltgebäude. Lob schallet durch dies Heiligthum, Ohn Unterlaß erschallt dein Ruhm; Verkünden dich, bringt Freude. Droben, Lo— ben, Singen: heilig, heilig, heilig! dir zur Ehre Deiner Engel hohe Chöre.
2. Und dennoch sollten wir allein, Wir Menschen, kalt und träge sein, In dies Lob einzustimmen? Nein, unsre Herzen müssen stets Zu fro⸗ hen Opfern des Gebets Von
heißer Andacht glimmen. Rühmet, Rühmet, Singet, 7
15 Jubellieder, daß die Erde Ganz voll seines Lobes werde.
(Old. G.⸗B.) Joh. Ad. 21—59 21
Mel. Wachet auf, ruft uns ꝛe. 33 1 nsern Gott, den 9u Gott der Ehre, Besingen seiner Engel Chöre; Der Herr ist groß! sein Nam' ist hoch! Werd' auch du voll 52 nes Ruhmes, Volk Gottes,
zolk des Eigenthumes; Ob 90 schon Staub bist, preis' ihn doch. Gern hört er den
und Bittlieder.
Gesang, Ist schwach gleich unser Dank. Lobt den Höch— sten! Der reich an Güt' Aufs Niedre sieht, Ver— schmäht nicht schwacher Men— schen Lied.
2. Höchster! deiner All— macht gleichet Auch deine Gnade, und sie reichet Durch aller Himmel Himmel hin. Nie hast du dein Wort ge— brochen; Selbst Hoffnung des, das du versprochen, Ist mehr, als einer Welt Gewinn. Eh' Erd' und Him⸗ mel war, Warst du unwan⸗ delbar. Lobt den Höchsten! Ihn, ihn erhöht! Sein Wort besteht, Wenn Erd' und Himmel schon vergeht.
3. Herr, von dem wir alle Gaben Aus deines Reich— thums Fülle haben, Du, Herr, vergissest unser nie. Du schufst alle Millionen, Die auf dem weiten Erdkreis wohnen, Du kennst und über⸗ schauest sie, Und jedem thei— lest du Sein Maß mit Weis-⸗ heit zu. Lobt den Höchsten! Mein Gott, durch dich Ent— stand auch ich, Und du re— gierst mich väterlich.
(Old. G.⸗B.) Joh. Ad. Schlegel
1721—93.
Eigne Melodie oder Mel. Gott des Himmels und ꝛe.
6 We s Ille Welt, was 34. A lebt und webet


