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Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden des Herzogthums Oldenburg : [nebst] Die evangel. u. epistol. Texte
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cher

726.

2. Lob⸗, Dank⸗

11

und Bittlieder.

Eigne Melodie.

20 Herr Gott, dich lo⸗ ben wir; Herr Gott, wir danken dir! Das Reich, die Kraft und Herr lichkeit Ist, VBater, dein in Ewigkeit. Die Welt, Werk und Eigenthum, Ver⸗ kündigt deines Namens Ruhm. Die Cherubim, die Seraphim Lobsingen dir mit hoher Stimm': Heilig ist un⸗ ser Gott! Heilig ist unser Gott! Heilig ist unser Gott, Der Herr, Herr Zebaoth!

2. Weit, über alle Him mel weit Geht deine Macht und Herrlichkeit. Sie, die den Erdkreis wunderbar Be kehrten, deiner Boten Schar, Der Lehre Jesu Märtyrer, Die preisen ewig dich, o Herr! Auch deine e ganze Chrisf stenheit Rühmt dich auf Erden weit und breit; Dich, Vater, auf der Himmel Thron, Und Je sum, deinen eingen Sohn,

Sammt deinem Geiste, des⸗ sen Kraft In Sündern neues Leben afft.

3. Du 623 der Ehren, Jesu Christ es ewgen Va⸗ ters Sohn du bist Du wardst, um unser Trost zu sein, Ein Mensch wie wir, doch sün denrein. Du hast den Weg zu Gott gelehrt; Des Todes Macht hast u zerstört. Nun herrschest du ins Vaters

Reich, An Majestät und Gnad' ihm Gleih. Im Grabe lässest du uns nicht, Du kommst dereinst und hältst Gericht. 4. So hilf uns denn, dir dankbar sein, Dir folgen und uns deiner freun. Einst sei im Himmel ewges Heil Mit allen Frommen unser Theil! Hilf deinem Volk, Herr Jesu Christ, Und s sehne, was dein Erbtheil ist. Leit' uns durch unsre Prüfungszeit

Bis zu der frohen Ewigkeit.

5. Täglich, Herr Gott, wir loben dich, Dir heiligt unsre Seele sich. Vor aller Unge rechtigkeit Behüt' uns jetzt und jederzeit. Sei gnädig uns, o treuer Gott, Sei gnä⸗ dig uns in aller Noth! Wenn wir zu dir um Hülfe schrein, Laß dein Erbarmen uns er freun! Auf dich steht unsre Zuversicht; Verlaß uns auch im Tode nicht! Amen. (Jev. G.⸗B.) nach Dr. M. Luther

1831548 1483-1546.

Eigne Melodie.

21. Du bist's, dem

D Ruhm und Ehre

gebüret, Und Ruhm und

Ehre bring' ich dir. Du, Herr,

hast stets mein Schicksal re⸗

gieret, Und deine Hand war über mir.

2. Wenn Noth zu meiner

Hütte sich nahte, So hörte