Druckschrift 
Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden des Herzogthums Oldenburg : [nebst] Die evangel. u. epistol. Texte
Entstehung
Einzelbild herunterladen

WPI

Allgemeine Gottesdienstlieder. 7

4. Erkauft hat 5 mich so theuer, Zu seinem Tempel Wic geweiht. Hier sei dein Herd, hier sei dein Feuer, Die Fülle deiner Herrlichkeit! Vollführe, was du angefan gen, Neig' Eien zu mir dein Angesicht; Dann ist der Seele ausgegangen Des Sabbaths rechtes Freudenlicht.

Christoph Wegleiter

16591706.

Mel. Aus meines Herzens ꝛe. 12 Woe lauf, Herz und

* Gemüthe! Des Herren Tag bricht an; Gott zeiget seine Güte, Die er an uns gethan. Weg, weg, was 140 heißt! Weich, fleisch

ches Beginnen, Weich, welt⸗ lch sündlich Sinnen, Komm an, du Himmelsgeist!

2. Mein Gott, hilf mir bedenken, Wie heilig dieser Tag! Was sündlich, hilf ver⸗ senken, Damit ich ruhen mag; Erwecke Lust in mir, Ihn christlich zu begehen, Laß Gnade mir geschehen, Wend Hen und Sinn zu dir.

Mein Herz mit Freuden böre Herr, dein lebendig Wort; Mein Sinn und Wan⸗ del kehre Zu dir sich immer fort! Zeuch alle Zeitꝑ18 hin Ins stille Geisteswesen; Dar⸗ in mag recht genesen Geist, Herz und Sinn.

4. Laß mich den Tag voll bringen In wahrer Gottes⸗

ruh'; Mein Beten, Lesen, Singen Führ' mich dem Him mel zu. Laß jeden Ruhetag Mich also hier begehen, Daß ich in Salems Höhen Einst ewig ruhen mag.

Michael Scherneck um 1684.

Mel. Es ist gewißlich an der ꝛe. 13. Vor d deinem Throne bet' ich an, Du Schöpfer aller Dinge; Ich will, ich darf mich zu dir nahn, Du Dit wenn ich dir singe; Du willst's, wenn du gleich wohnst im Licht, In das mein blödes Auge nicht Vermag hineinzuschauen.

2. Ach, möcht ich doch mich allezeit An dir, mein Gott, erfreuen Und, voll von deiner Herrlichkeit, Mein ganzes Herz dir weihen! Oft aber reißen meinen Sinn Geschäfte, Noth und Welt dahin Zur Eitelkeit der Erde.

3. Ach, zeuch mich, o mein Gott, zu dir, Am Tage d Lae Gib, daß ich dann nur dich in mir Empfind' und seh' und höre; Doch laß auch jeden Tag allein Dir, o mein Gott, geheiligt sein Zur Wohlfahrt meiner Seele!

4. Du aber kennst, mein Vater, mich, Mein Dichten und mein Trachten, Siehst, wie so schwach ich bin, auf dich, So, wie ich sollt', zu achten. Verzeihe mir auch diese Schuld Mit allen Sün