17—18 1. Sonn- und Festtags⸗Lieder.
2. Wohl dem, der dich in deiner Hütte, Gott, zu verehren Ernst beweist! Du hörst sein Lob und seine Bitte und stärkst mit neuer Kraft den Geist, daß er auf deiner Wahrheit Bahn rechtschaffen vor dir wandeln kann.
3. Dein Wort bleibt niemals ohne Segen, wenn man's nur recht zu Herzen nimmt. Es gibt uns Trost auf Trübsalswegen, die du zu unserm Heil bestimmt, es gibt im Kampf uns Mut und Kraft und ist ein Schwert, das Sieg verschafft.
4. Gott, laß auch mir dein Antlitz scheinen; dein Sabbat bring auch mir Gewinn, wenn andachtsvoll ich mit den Deinen vor dir an heil'ger Stätte bin. Laß dir das Lob, das wir dir weihn, ein angenehmes Opfer sein.
5. Ja, du bist Sonn und Schild den Frommen, du, Herr, gibst ihnen Gnad und Ehr, und wer nur erst zu dir gekommen, dem fehlt das wahre Glück nicht mehr. Was du verheißest, hältst du fest; wohl dem, der sich auf dich verläßt!
Unbekannt. 13. Mel. Schmücke dich, o liebe Seele. EUN—..—— + +— 1 IEI— +I + CI 2—2—— + 2 E— L 2 Zei⸗ge dich uns oh- ne Hül-le, ström auf uns der Gna⸗de 1— ö 5 daß an die⸗sem Got⸗tes⸗ta ⸗- ge un-ser Herz der Welt ent⸗ — erz—.— PE. II +— + II ⁰P.I GI—— +— 4——1 ODELZE + GI— 1ů ⁊W EI— E— I Fül⸗Le,) ů—. sa: ge. daß durch dich, der starb, vom Bö-sen uns * + + 25— DSIEEEFIAEFEFE I.——— L +——— E— V 20—*—. Ge⸗fall- ne zu er⸗lö-sen, dei⸗ne glau⸗ben ⸗de Ge⸗mei ⸗ 4— PEEN 1 I— E———. I 1——1—.—.— H.I—2——— 2 I—— E=2.—. ne mit dem Va⸗ter sich ver⸗ ei no.
2. O daß frei von Erdenbürden und der Sünde Lasten würden unsre Seelen, unser Wille sanft wie diese Sabbatstille!
Daß von fern in deinen Höhen wir des Lichtes Aufgang sähen, das die Sel'gen dort verkläret, wenn der Sabbat ewig währet!
3. Was ich strahlen seh am Throne, ist es nicht der Sieger Krone? Was von jenen Höh'n ich höre, sind's nicht Uberwinderchöre?
Feiernd tragen sie die Palmen, ihr Triumph erschallt in Psalmen. Herr, du selber wollst mich weihen diesem Sabbat deiner Treuen.
4. Decke meiner Blöße Schande mit dem festlichen Gewande deiner Unschuld, daß am Tage deines Mahls ich froh es wage, dort zu wandeln, wo voll Gnaden deine Schar du eingeladen, wo nicht mehr die Streiter ringen, wo sie Siegeslieder singen.
Fr. G. Klopstock, g. 1724, f 1805.
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