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Gesangbuch für die evangelisch-lutherische Kirche des Herzogtums Braunschweig vom Jahre 1902 : [nebst] Lektionar [und] Ordnung des Hauptgottesdienstes an den Sonn- und Festtagen
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67 1. Sonn⸗ und Festtags⸗Lieder.

und durch seinen guten Geist mir den Weg zum Leben weist.

3. Habe Dank für diesen Morgen, der mir Zeit zum Guten schenkt; das sind unsre besten Sorgen, wenn der Mensch an Gott gedenkt und von Herzen bet't und singt, daß es durch die Wolken dringt.

4. Was ist schöner als Gott dienen, was ist süßer als sein Wort,

da wir sammeln wie die Bienen und den Honig tragen fort? Selig ist, wer Tag und Nacht also nach dem Himmel tracht't. 5. O mein Gott, sprich selber Amen, denn wir sind dein Eigentum; alles preise deinen Namen, alles mehre deinen Ruhm, bis es künftig wird geschehn, daß wir dich im Himmel sehn.

Kasp. Neumann, g. 1648, f 1215.

25 7. Mel. Gott des Himmels und der Erden. E ů ar 6 TS... TE +0 4 I I LI.N XV. I I 2 2. 2 I L 1 Hal ⸗le⸗ lu ja, schö-ner Mor⸗ gen, schö⸗ ner her te fühl ich kei ⸗ne Sor gen, denn das N EA 1 2 45 als man den⸗ken mag, ist ein lie ber Tas, der durch sei ne Lieb-lich⸗ EH 1 ů TS. E 2 EI HUNN. 2 L 2. 2 4 9. 4. keit recht das In ⸗ner ste er ⸗freut.

2. Süßer Ruhetag der Seelen, Sonntag, der voll Lichtes ist, heller Tag der dunkeln Höhlen, Zeit, in der der Segen fließt, Stunde voller Seligkeit, du vertreibst mir alles Leid.

3. Ach wie schmeck ich Gottes Güte recht als einen Morgentau, die mich führt aus meiner Hütte zu des Vaters grüner Au; da hat wohl die Morgenstund edlen Schatz und Gold im Mund.

4. Ruht nur, meine Weltgeschäfte, heute hab ich sonst zu tun; denn ich brauche alle Kräfte, in dem höchsten Gut zu ruhn. Heut schickt keine Arbeit sich als nur Gotteswerk für mich.

5. Ich will in der Zionsstille heute voller Arbeit sein; denn da sammle ich die Fülle

von den höchsten Schätzen ein, wenn mein Jesus meinen Geist mit dem Wort des Lebens speist.

6. Herr, ermuntre meine Sinnen und bereite selbst die Brust, laß mich Lehr und Trost gewinnen, gib zu deinem Manna Lust, daß mir deines Wortes Hall recht tief in mein Herze fall.

7. Segne deiner Knechte Lehren, öffne selber ihren Mund; mach mit allen, die dich hören, heute deinen Gnadenbund, daß, wenn man hier fleht und singt, solches in dein Herze dringt.

8. Gib, daß ich den Tag beschließe, wie er angefangen ist; segne, pflanze und begieße, der du Herr des Sabbaths bist, bis ich einst auf jenen Tag ewig Sabbath halten mag.

Jon. Hrause, g. 1701, 1 1762.

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2. Tu ar bereit das. den Glaub daß uns dei 3. Bis w Halig, heil