2. Seliger Friede, walle nieder lind und leis' durch der Erde weiten Kreis; heile mild jeden Schmerz, seliger Friede!
Schünemann.
Mel. Wie groß ist des Allmächt'gen Güte.
18. Zu dir, du ew'ge Liebe, strebet das Herz in heißem Sehnsuchtsdrang! Der Geist, der kühnen Fluges schwebet, sucht dein Gesetz im Weltengang. O, laß uns dich hienieden finden in Allem, was da göttlich ist; und innig uns durch dich verbinden zum Bund, der liebend all' um⸗ schließt!
2. O, sei mit uns auf allen Wegen, du Geist der Wahrheit und der Kraft; gib, Geist der Lieb', uns deinen Segen zu jedem Werk, das Liebe schafft. Laß, Geist des Lebens, uns das Leben erfassen in des Geistes Licht; laß deinen Frieden uns um⸗ schweben, wenn unser Herz im Tode bricht!
Eigene Melodie.
19. Ich bete an die Macht der Liebe, die Men⸗ schenherzen warm durchfließt, die selbst⸗ los rein, in heil'gem Triebe den Feind gleich wie den Freund umschließt. Die Liebe, die nichts will als geben, der Liebe dien' mein ganzes Leben! 2. Ich bete an der Wahrheit Sonne, die hell des Irrtums Nacht durchbricht: sie schafft dem Geiste höchste Wonne, sie schenkt dem Herzen Trost und Licht, der Wahrheit, die uns kann erheben, der Wahrheit gilt mein heißes Streben!


