Weihnacht.
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Leib und Seele saßen in ihrem Nacht, wie ihr ihn wollet ziehen größten Leid, als mir das Reich mit eures Armes Macht. Er genommen, da Fried und Freude kommt, er kommt mit Willen, ist lacht, da bist du, mein Heil, kommen voller Lieb und Lust, all Angst und hast mich froh gemacht. und Not zu stillen, die ihm an 4. Ich lag in schweren Banden, euch bewußt. du kommst und machst mich los; 8. Auch dürft ihr nicht er⸗ ich stand in Spott und Schanden, schrecken vor eurer Sündenschuld;
du kommst und machst mich groß, nein! Jesus will sie decken mit seiner Lieb und Huld! Er kommt,
und hebst mich hoch zu Ehren,
und schenkst mir großes Gut, das er kommt den Süͤndern zum Trost sich nicht läßt verzehren, wie irdisch und wahrem Heil, schafft, daß bei Reichtum tut. Gottes Kindern verbleib ihr Erb
5. Nichts, nichts hat dich ge⸗ und Teil. ö
trieben zu mir vom Himmelszelt, 9. Was fragt ihr nach dem als das geliebte Lieben, damit du Schreien der Feind und ihrer alle Welt in ihren tausend Plagen Tück? Der Herr wird sie zer⸗
und großen Jammerslast, die kein streuen in einem Augenblick. Er kommt, er kommt, ein König, dem
Mund aus kann sagen, so fest ö alle Macht und List auf Erden
umfangen hast. ö ö 6. Das schreib dir in dein viel zu wenig zum Widerstande ist.
Herze, du herzbetrübtes Heer, bei 10. Er kommt zum Welt⸗ welchem Gram und Schmerze sich gerichte, zum Fluch dem, der ihm häuft je mehr und mehr; seid un⸗ flucht; mit Gnad und süßem Lichte verzagt, ihr habet die Hilfe vor dem, der ihn liebt und sucht. Ach
der Tür; der eure Herzen labet komm, ach komm, o Sonne, und
und tröstet, steht allhier! hol uns allzumal zum ewgen Licht 7. Ihr dürft euch nicht be⸗ und Wonne in deinen Freuden⸗
mühen, noch sorgen Tag und saal! Paul Gerhardt. 4 1676.
3. Weihnacht.
33 begehen! Lieb ist der Dank, der 8 Lobgesang, durch den wir ihn, Mel. 186: Wir Christenleut ꝛc. den Gott der Lieb erhöhen.
Auf, schicke dich, recht feierlich 2. Sprich dankbar froh: Also,
des Heilands Fest mit Danken zu also hat Gott die Welt in seinem


