ist und schenkt mir die Gerechtig⸗ keit, Trost, Leben, Heil und Selig⸗ keit. Halleluja.
3. Das ist der rechte Sonnen⸗ tag, da man sich nicht gnug freuen mag, da wir mit Gott versöhnet sind, daß nun ein Christ heißt Gottes Kind. Halleluja.
4. Mein Gott, laß mir dein Lebenswort, führ mich zur Him⸗ mels⸗Ehrenpfort; laß mich hier leben heiliglich und dir lobsingen ewiglich. Halleluja.
Johann Olearius. 4 1684.
6. 4 Mel. 58: Gott des Himmels ꝛc.
Vroßer Gott von alten Zeiten, dessen Hand die Welt regiert, dessen Treu auf allen Seiten mich von Jugend auf geführt: heute weckt des Tages Lauf mich zu lauter Andacht auf.
2. Ach, wie lieb ich diese Stunden, denn sie sind des Herren Fest, das mit so viel Trost ver⸗ bunden, da mein Gott mich ruhen läßt und durch seinen guten Geist mir den Weg zum Leben weist.
3. Habe Dank für diesen Morgen, der mir Zeit zum Guten schenkt. Das sind unsre besten Sorgen, wenn der Mensch an Gott gedenkt und von Herzen betet, singt, daß es durch die Wolken dringt.
4. Was ist schöner, als Gott
Sonntag und öffentlicher Gottesdienst. 3
dienen? Was ist süßer, als sein Wort, da wir sammeln wie die Bienen und den Honig tragen fort? Selig ist, wer Tag und Nacht alsonach dem Himmeltracht. 5. O mein Gott, sprich selber Amen! denn wir sind dein Eigen⸗ tum. Alles preise deinen Namen, alles mehre deinen Ruhm, bis es künftig wird geschehn, daß wir dich im Himmel sehn. Kaspar Neumann. 1715.
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Mel. 58: Gott des Himmels ꝛc.
Halleluja, schöner Morgen! schöner als man denken mag; heute fühl ich keine Sorgen; denn das ist ein lieber Tag, der durch seine Lieblichkeit recht das Innerste erfreut.
2. Süßer Ruhetag der Seelen, Sonntag, der voll Lichtes ist, heller Tag der dunkeln Höhlen, Zeit, in der der Segen fließt! Stunde voller Seligkeit, du ver⸗ treibst mir alles Leid.
3. Ach, wie schmeck ich Gottes Güte recht als einen Morgen⸗ tau, die mich führt aus meiner Hütte zu des Vaters grüner Au; da hat wohl die Morgenstund edlen Schatz und Gold im Mund.
4. Ruht nur, meine Weltge⸗ schäfte! Heute hab ich sonst zu tun; denn ich brauche alle Kräfte, in dem höchsten Gott zu ruhn. 1*


