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h Ge⸗ Him⸗ Zaters
nd ist. ut er⸗
vigem btheil Ewig⸗ stetig⸗ Misse⸗
aller u dir
nim⸗
+ 1546.
Lob⸗ und Danklieder. 3
Eigne Melodie.
2. Nun lob, mein Seel, den Herren, was in mir ist den Namen sein; sein Wohl⸗ that thut er mehren, vergiß es nicht, o Herze mein! Hat dir dein Sünd vergeben und heilt dein Schwachheit groß, errett dein armes Leben, nimmt dich in seinen Schoß, mit rechtem Trost beschüttet, verjüngt dem Adler gleich; der Herr schafft Recht, behü⸗ tet, die leiden in seim Reich.
2. Er hat uns wissen las⸗ sen sein herrlich Recht und sein Gericht, darzu sein Güt ohn Maßen; es mangelt an Erbarmung nicht. Sein Zorn läßt er wohl fahren, straft nicht nach unsrer Schuld; die Gnad thut er nicht sparen, den Blöden ist er hold; sein Güt ist hoch erhaben ob den, die fürchten ihn; so fern der Ost vom Abend ist unser Sünd dahin.
3. Wie sich ein Mann er⸗ barmet über sein junge Kin⸗ delein, so thut der Herr uns Armen, wenn wir ihn kind⸗ lich fürchten rein; er kennt das arm Gemächte und weiß, wir sind nur Staub, ein nich⸗
tiges Geschlechte, ein Blum und fallend Laub: der Wind nur drüber wehet, so ist es nimmer da: also der Mensch vergehet, sein End das ist ihm nah.
4. Die Gottesgnad alleine bleibt stet und fest in Ewig⸗ keit bei seiner lieben G'meine, die steht in seiner Furcht be⸗ reit, die seinen Bund behal⸗ ten. Er herrscht im Him⸗ melreich. Ihr starken En⸗ gel, waltet seins Lobs und dient zugleich dem großen Herrn zu Ehren, und treibt sein heiligs Worr; mein Seel soll auch vermehren sein Lob an allem Ort.
Joh. Graumann, geb. 1487, + 1541.
Eigne Melodie.
3. Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Hän⸗ den, der große Dinge thut an uns und allen Enden, der uns von Mutterleib und Kindes⸗ beinen an unzählig viel zu Gut und noch jetzund gethan.
2. Der ewig reiche Gott woll uns bei unserm Leben ein immer fröhlich Herz und edlen Frieden geben, und uns in seiner Gnad erhalten fort
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