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Lob- und Danklieder. 3
2. Eigne Melodie. 1540. — I...
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1. Nun lob mein Seel den Her⸗ren, was in mir ist, den Namen sein;
sein Wohlthat thut er mehren, vergiß es nicht, o Her⸗ ze mein!
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Hat dir dein Sünd ver⸗ge s ben und heilt dein Schwachheit göß,
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2———.—5 en er⸗ rett dein ar⸗mes Le ⸗ ben, nimmt dich in sei ⸗nen Schoß, Q 4..—
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mit rech⸗ tem Trost be⸗schüt⸗ tet, ver-⸗jüngt dem Ad⸗=ler gleich;
8 ů DRDD — der Herr schafft Recht, be⸗hüns tet, die lei den in seim Reich. 2. Er hat uns wissen lassen ein nichtiges Geschlechte, ein sein herrlich Recht und sein Ge⸗ Blum und fallend Laub: der richt, darzu sein Güt ohn Ma⸗ Wind nur drüber wehet, so ist es ßen; es mangelt an Erbarmung nimmer da: also der Mensch ver⸗ nicht. Sein Zorn läßt er wohl gehet, sein End das ist ihm nah. fahren, straft nicht nach unsrer 4. Die Gottesgnad alleine Schuld; die Gnad thut er nicht bleibt stet und fest in Ewigkeit sparen, den Blöden ist er hold; bei seiner lieben G'meine, die sein Güt ist hoch erhaben ob den, steht in seiner Furcht bereit, die fürchten ihn; so fern der die seinen Bund behalten. Er Ost vom Abend ist unser Sünd herrscht im Himmelreich. Ihr dahin. starken Engel, waltet seins Lobs 3. Wie sich ein Mann erbar⸗Wund dient zugleich dem großen met über sein junge Kindelein, Herrn zu Ehren, und treibt sein so thut der Herr uns Armen, heiligs Wort; mein Seel soll wenn wir ihn kindlich fürchten auch vermehren sein Lob an al⸗ rein; er kennt das arm Gemäch⸗ lem Ort. te und weiß/ wir sind nur Staub, Johann Graumann, geb. 1487, 4+ 1541.
3. Eigne Melodie. Crüger, 1649.
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—. 2 1. Nun dan⸗ket al⸗le Gott mit Her⸗zen, Mund und Hän- den, der gro⸗ße Din⸗ge thut an uns und al ⸗len En⸗-den, 1*


