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Communionandachten. 89
und das Lob bringen, das ihm gebuͤhret? Dank, inniger, ewiger Dank sey dir, guͤtigster, barmher⸗ zigster Vater, daß du uns diesen Erretter, diesen Seligmacher geschenkt, und durch ihn solches Heil, solchen Trost, solche Hoffnung, solche Freude und Gluͤckseligkeit, ehe wir noch da waren, bereitet hast. Ja, du bist die Liebe! Und deine Liebe soll und wird ewig der Ruhm aller Erloͤsten seyn.
Und welchen Dank, welche Bewunderung sind wir ihm schuldig, unserm Herrn und Erloͤser, dem Urheber unsers Lebens und unsrer zeitlichen und ewi⸗ gen Gluͤckseligkeit, unserm groͤßten Wohlthaͤter, dem hoͤchsten Befoͤrderer der menschlichen Gluͤckseligkeit! Wer hat mehr fuͤr unser Geschlecht gethan, erdul⸗ det, aufgeopfert, als er? Wer thut noch itzt mehr fuͤr uns? Wer wird es kuͤnftig thun? Fuͤr uns ward er Mensch, und lebte auf Erden, arm und niedrig, aber unschuldig und heilig, ehrte und lieb⸗ te seinen himmlischen Vater uͤber alles, ward gehor⸗ sam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuze, lieb⸗ te seine Zeitgenossen mit unglaublicher Liebe, zog um⸗ her, that wohl, wendete alle seine Zeit, alle seine Kraͤfte, sein ganzes Leben zur Befoͤrderung mensch⸗ licher Gluͤckseligkeit an, liebte Feinde, erduldete Schmach und Verfolgung, Martern und Tod mit sanftmuͤthigem, gelaßnem, Gott ergebnem Geiste, be⸗ tete fuͤr sie, starb fuͤr sie. Er belehrte die unwissen⸗ den Menschen, machte die vortrefflichste, reinste, got⸗
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