⁰⁴ 5 Verzeichnis der Liederdichter. O.
Olearius(Glschläger), D. Johann, 1611—1684, geb. zu. i
Halle a. S., Generalsuperintendent daselbst, und nachher i⸗ Weißenfels. 157. 186. 322. 474.
Pfeffel, Gottlieb Konrad, 1736— 1809, geb. zu Kolmar im Elsaß, als Fabeldichter bekannt, seit seinem 21. Jahre ganz erblindet, F als Präsident des Konsistoriums in seiner Vaterstadt. 46.
Prätorius, Benjamin, aus Weißenfels, 1636— 1674, 4 als Pastor in Großlissa bei Delitzsch. 297.
preiswerk, Samuel, 1799— 1871, geb. in Rümlingen(Basel⸗ land), Pfarrer und Hochschullehrer der hebräischen Sprache in Basel. 292. 486.
puchta, Heinrich, 1808— 1858, geb. in Cadolzburg(Bayern) Professor der Theologie und Religionslehrer am Lyzeum in Speyer, Tals Pfarrer in Augsburg. 82. 232. 366. 372. 394. 476.
Räder, Friedrich, geb. 1815 in Elberfeld, 4 1872 daselbst als Kaufmann. 516.
Rambach, D. Johann Jakob, 1693— 1735, aus Halle, erlernte zuerst bei seinem Vater das Tischlerhandwerk, studierte noch unter A. H. Francke, Professor der Theologie daselbst, T als Superintendent und Professor in Gießen. 13. 86. 196.
Vanke, D. Heinrich, geb. zu Wiehe in der Provinz Sachsen 1798, + 1876 als Oberkonsistorialrat in München. 458. 459.
Richter, Christian Friedrich, 1676— 1711, aus Sorau, Franckes Mitarbeiter als Inspektor des Pädagogiums und Arzt de „ in Halle, dem er überhaupt sich völlig widmete.
.279.
Ringwald, Bartholomäus, 1330— 1898, aus Frankfurt a. O., starb als Pfarrer zu Langfeld bei Sonnenburg in der Neu⸗ mark. 222.
Rinckart, Martin, 1586—1649, seit 1617 Archidiakonus in seiner Vaterstadt Eilenburg, erlebte hier das ganze Elend des 30jährigen Krieges, half in einem Jahre 4480 an der Pest Gestorbene beerdigen, geriet unter dem Druck der Zeiten tief in Schulden, dichtete aber gleichwohl und schuf 1630 oder 1631 das 1636 als„Tischlied nach dem Essen“ erstmals veröffentlichte Danklied: 2.


