Verzeichnis der Leederdichter. II
Gesandtschaft nach Rußland und Persien, bei deren Beginn er das Lied Nr. 317 dichtete, und starb infolge der Anstrengungen dieser Reise kurz nachher(1640) als Dr. med. in Hamburg.
Franck, Johann, geb. 1618 zu Guben(Lausitz), + 1677 als Bürgermeister seiner Vaterstadt, nächst Gerhardt der bedeu⸗ tendste Kirchenliederdichter seiner Zeit. 209. 265. 376. 425.
Franck, Salomo, Konsistorialsekretär in seiner Vaterstadt Wei⸗ mar, 1699— 1725. 26. 106. 120. 404.
Franck, Sebastian, geb. zu Schleusingen 1606, 4 1668, als Diakonus in Schweinfurt. 264(7).
Francke, August Hermann, geb. 1663 zu Lübeck, Professor und Pfarrer zu Halle a. d. S., Begründer des weltberühm⸗ ten Waisenhauses und der mit diesem verbundenen Anstalten („Franckesche Stiftungen“), Hauptvertreter der von Spener ins Leben gerufenen sog. pietistischen Bewegung zur Neu⸗ belebung der Kirche, + 1727. 354.
Franz, Agnes, 1794— 1843, aus Schlesien, wirkte segensreich im Dienste der Inneren Mission, Vorsteherin einer Armen⸗ schule in Breslau. 446. 526. 527.
Franz, Ignaz, geb. 1719, Kaplan, Leiter des katholischen Lehrer⸗ seminars in Breslau, 4 1790, hat das Lied Nr. 1 nach Ambrosius gedichtet.
Freylinghausen, Johann Anastasius, geb. 1670 zu Ganders⸗ heim(Braunschweig), Schüler, Schwiegersohn und Nach⸗ folger Franckes in Halle, + 1739. 84.
Freystein, D. Johann Burkhard, geb. 1671 zu Weißenfels, + 1718 als Hof- und Justizrat in Dresden. 30. 400. Fricker, Johann Ludwig, geb. 1729 zu Stuttgart, + 1766
als Pfarrer zu Dettingen bei Urach. 176.
Seitsch, Ahasverus, geb. 1629 in Mücheln, Provinz Sachsen, Kanzler und Konsistorialpräsident in Rudolstadt, wo er 1701 starb. 111.
Sulda, Fürchtegott Christian, Prediger zu Halle a. d. S., 1768 bis 1884. 173.
Suncke, Friedrich, geb. 1642 zu Nossen(Erzgebirge), Kantor in Perleberg und Liineburg, 4 1699 als Pastor in Römstedt bei Lüneburg. 142.


