10 Lob und
Dank. x
Des goldnenFriedens wertes Gut In unserm Vaterland?
7. Ach Herr mein Gott, das kommt von dir, Und du mußt alles tun; Du hältst die Wach an unsrer Tür Und läßt uns sicher ruhn.
8. Du nährest uns von Jahr zu Jahr, Bleibst immer fromm und treu Und stehst uns, wenn wir in Ge⸗ fahr Geraten, herzlich bei.
9. Du strafst uns Sünder mit Geduld Und schlägst nicht allzusehr, Ja endlich nimmst du unsre Schuld Und wirfst sie in das Meer.
10. Du zählst, wie oft einChrist hier wein', Und was sein Kummer sei; Und ist ein Tränlein noch so klein, Du hebst und legst es bei.
11. Du füllst des Lebens Mangel aus Mit dem, was ewig seeht, Und führst uns in des Himmels Od en Wenn uns die Erd entgeht.
12. Wohlauf, mein Herze, sing und spring
Und habe guten Mut! Dein Gott, der Ursprung aller
ing', Ist selbst und bleibt dein Gut.
13. Er ist dein Schatz, dein Erb und Teil, Dein Glanz und Freudenlicht, Dein Schirm und Schild, dein Hilf und Heil, Schafft Rat und läßt dich nicht.
14. Was kränkst du dich in deinem Sinn Und grämst dich Tag und Nacht? Nimm deine Sorg und wirf sie
hin
Auf den, der dich gemacht!
15. Hat er dich nicht von Ju⸗
gend auf
Versorget und ernährt?
Wie manchen schweren Unglücks⸗ lauf
Hat er zurückgekehrt!
16. Er hat noch niemals was versehn In seinem Regiment; Nein, was er tut und läßt ge⸗ schehn, Das nimmt ein gutes End. 17. Ei nun, so laß ihn ferner tun Und red ihm nicht darein,
So wirst du hier in Frieden ruhn
Und ewig fröhlich sein! Paul Gerhardt 1607—1676.


