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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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und hob ihn auf sein Thier und fuͤhrete ihn in die Herberge und pflegete sein. Des anderen Tages reisete er, und zog heraus zween Groschen, und gab sie dem Wirthe, und sprach zu ihm: Pflege sein, und so du was mehr wirst dar⸗ thun, will ich dirs bezahlen, wenn ich wiederkomme. Welcher duͤnkt dich, der unter diesen dreien der Naͤchste sei gewesen dem, der unter die Mörder gefallen war? Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm that. Da sprach Jesus zu ihm: So gehe hin und thue desgleichen.

Epistel, Gal. 3, v. 15⸗22.

LGan Bruͤder, ich will nach mensch⸗ licher Weise reden: verachtet man doch eines Menschen Testament nicht, wenn es bestaͤtiget ist, und thut auch nichts dazu. Nun ist ja die Verheihung Abrahaͤ und seinem Saamen zugesagt. Er spricht nicht, durch die Samen als durch viele, sondern als durch einen, durch deinen Samen, welcher ist Christus. Ich sage aber davon;: das Testament, das von Gott zuvor bestaͤ⸗ tiget ist auf Christum, wird nicht auf⸗ gehoben, daß die Verheißung sollte durch das Gesetz aufhoͤren, welches ge⸗ geben ist uͤber vierhundert und dreißig Jahr hernach. Denn so das Erbe durch das Gesetz erworben wuͤrde, so wuͤrde es nicht durch Verheißung gegeben; Gott hat es aber Abraham durch Ver⸗ heißung frei geschenket. Was soll denn das Gefetz? Es ist dazu kommen um der Suͤnde willen, bis der Same kaͤme, dem die Verheißung geschehen ist, und ist gestellet von den Engeln, durch die Hand des Mittlers. Ein Mittler aber ist nicht eines einigen Mittler, Gott aber ist einig. Wie? ist denn das Gesetz wider Gottes Verheißung? Das sei ferne. Wenn aber ein Gesetz gegeben wäre, das da koönnte lebendig machen, so kaͤme die Gerechtigkeit wahrhaftig aus dem Gesetze. Aber die Schrift hat es alles beschlossen unter die Suͤnde, auf daß die Verheißung kaͤme durch den Glauben an Jesum Christum, gegeben denen, die da glauben.

Am 14. Sonntage nach Trinitatis.

Evang. am 14. Sonnt. n. Trinih Luc. 17, v. 11⸗19. ö

nd es begab sich, da er reisete g Jerusalem, zog er mitten dul Samariam und Galilaͤam. Und ah er in einen Markt gieng, begegnen ihm zehn aussaͤtzige Maͤnner, die stan den von ferne und erhoben ihre Stimm

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und sprachen: Jesu, lieber Meistal di

erbarme dich unser. Und da er sie shsf

sprach er zu ihnen: Gehet hin, un zeiget euch den Priestern. Und es g schah, da sie hingiengen wurden s. rein. Einer aber unter ihnen, dag sah, daß er gesund worden war, kehinz er um und preisete Gott mit lautn Stimme. Und fiel auf sein Angestht zu seinen Fuͤßen und dankete ihm, un das war ein Samariter. Jesus abn antwortete und sprach: Sind ihnt nicht zehn rein worden? Wo sindaln die neune? Hat sich sonst keiner fun den, der wieder umkehrete, und gitz Gott die Ehre, denn dieser Fremdliigt Und er sprach zu ihm: Stehe auf, giß hin, dein Glaube hat dir geholfi Epistel, Gal. 5, v. 16 ⸗A. IIch sage aber, wandelt im Geisterf J werdet ihr die Luͤste des Flasht nicht vollbringen. Denn das Flah geluͤstet wider den Geist, und den gist wider das Fleisch. Dieselbigen sad wider einander, daß ihr nicht thit, was ihr wollet. Regieret euch aberde Geist, so seid ihr nicht unter dim Gesetze. Offenbar sind aber die Vust des Fleisches, als da sind: Ehehruh. Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht, K. goͤtterei, Zauberei, Feindschaft, Hadez Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rottin Haß, Mord, Saufen, Fressen un

dergleichen, von welchen ich euch kuisef⸗

zuvor gesagt, und sage noch zudor, daß, die solches thun, werden in Reich Gottes nicht ererben. Die ruhh aber des Geistes ist Liebe, Freuh Friede, Geduld, Freundlichkeit. 07 tigkeit, Glaube, Sanftmuth, Keust heit. Wider solche ist das Gesetz niht Welche aber Christum angehönt die kreuzigen ihr Fleisch, sammt in Luͤsten und Begierden.