wet, da htigkeit Zeit fir chämetz der Tod, nde frei n, haht werdet; . Demn d, aber e Lebin
deinem Namen geweissaget? Haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, haben wir nicht in deinem Namen viel Thaten gethan? Oann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Uebelthaͤter.
Epistel, Roͤm. 8, v. 12⸗17.
Sꝰ sind wir nun, lieben Bruͤder,
Schuldner, nicht dem Fleisch, daß wir nach dem Fleisch leben. Denn wo ihr nach dem Fleische lebet, so werdet ihr sterben muͤssen. Wo ihr aber durch den Geist des Fleisches Geschaͤfte toͤdtet, so werdet ihr leben. Denn welche der Geist Gottes treibet, die sind Gottes Kinder. Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr tuch abermal fuͤrchten muͤßtet, sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfan⸗ gen, durch welchen wir rufen: Abba, leber Vater! Derselbige Geist gibt geugniß unserm Geiste, daß wir Got⸗ us Kinder sind. Sind wir denn Kin⸗ der, so sind wir auch Erben, naͤmlich Gottes Erben, und Miterben Christi,
rrn.
Trinit, falschn hafskl dig ahe In ihrin n. Kann von dun Disteln“ im brin⸗ er Baum er Baun bringen, icht gutt r Baum, jet, witd zeworfen. llt ihr si le, die zu das Hin⸗ den Wil⸗ Himmal, an jenem ir nicht in
so wir anders mit leiden, auf daß wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben berden.
Evang. am 9. Sonnt. n. Trinit., Lucas 16, v. 1⸗9.
Er sprach aber auch zu seinen Juͤn⸗
gern: Es war ein reicher Mann, der hatte einen Haushalter, der ward vor ihm beruͤchtiget, als haͤtte er ihm seine Guter umbracht. Und er forderte ihn, und sprach zu ihm: Wie hoͤre ich das von dir? Thue Rechnung von dei⸗ nem Haushalten: denn du kannst hin⸗ ort nicht mehr Haushalter sein. Der Haushalter sprach bei sich selbst: Was sol ich thun? Mein Herr nimmt das Umt von mir, graben mag ich nicht, so schaͤme ich mich zu betteln. Ich weiß wohl, was ich thun will, wenn ich nun bon dem Amt gesetzt werde, daß sie nich in ihre Haͤuser nehmen. Und er tief zu sich alle Schuldner seines Herrn, und sprach zu dem Ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig? Er sprach: bundert Tonnen Oels. Und er sprach
Am 9. und 10. Sonntage nach Trinitatis.
29
zu ihm: Nimm deinen Brief, setze dich und schreibe flugs fuͤnfzig. Darnach sprach er zu dem Andern: Du aber, wie viel bist du schuldig? Er sprach: Hundert Malter Weitzen. Und er sprach zu ihm: Nimm deinenBrief, und schreib achtzig. Und der Herr lobete den un⸗ gerechten Haushalter, daß er kluͤglich gethan hatte, denn die Kinder dieser Welt sind kluͤger, denn die Kinder des Lichts in ihrem Geschlechte. Und ich sage euch auch: Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, auf daß, wenn ihr nun darbet, sie euch auf⸗ nehmen in die ewigen Huͤtten.
Epistel, 1 Cor. 10, v. 6⸗13.
D ist aber uns zum Vorbild ge⸗
schehen, daß wir uns nicht geluͤsten lassen des Boͤsen, gleichwie jene gelustet hat. Werdet auch nicht Abgoͤttische, gleichwie jener Etliche wurden, als geschrieben stehet: Das Volk setzte sich nieder zu essen und zu trinken, und stand auf zu spielen. Auch laßt uns nicht Hurerei treiben, wie Etliche unter jenen Hurerei trie⸗ ben, und fielen auf einen Tag drei und zwanzig tausend. Laßt uns auch Chri⸗ stum nicht versuchen, wie Etliche von jenen ihn versuchten, und wurden von den Schlangen umgebracht. Murret auch nicht, gleichwie jener Etliche murreten, und wurden umgebracht durch den Verderber. Solches alles widerfuhr ihnen zum Vorbilde; es ist aber geschrieben uns zur War⸗ nung, auf welche das Ende der Welt gekommen ist. Darum, wer sich laͤßt dünken, er stehe, mag wohl zusehen, daß er nicht falle. Es hat euch noch keine, denn menschliche Versuchung betreten; aber Gott ist getreu, der euch nicht laͤßt versuchen uͤber euer Vermoͤgen, sondern macht, daß die Versuchung so ein Ende gewinne, daß ihr es koͤnnet ertragen.
Evang. am 10. Sonnt. n. Trinit., Lucas 19, v. 41⸗48.
Urd als er nahe hinzu kam, sah er
die Stadt an, und weinete uͤber
sie, und sprach: Wenn du es wuͤßtest,


