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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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Auge, qplitter est.

23.

; dieset it nicht enbaret Harren Offen⸗ Sinte⸗ ist der sondern worfen uch dis on dem Besens, Kinder alle nd aͤng⸗ t allein bst, die estlinge, st nach

der Kindschaft, und warten auf un⸗ sers Leibes Erloͤsung.

Evang. am 5. Sonnt. n. Trinit., Luc. 5, v. 1⸗II.

Ei begab sich aber, da sich das Volk

zu ihm drang, zu hoͤren das

Wort Gottes, und er stand am See

Genezareth, und sahe zwei Schiffe

x‚ thut.

am See stehen, die Fischer aber waren ausgetreten, und wuschen ihre Netze; trat er in der Schiffe eins, welches Simonis war, und bat ihn, daß ers

en wenig vom Lande führete. Und er setzte sich und lehrete das Volk aus dem Schiffe. Und als er hatte auf⸗ gehöret zu reden, sprach er zu Simon: zahre auf die Höhe, und werfet eure Retze aus, auf daß ihr einen Zug Und Simon antwortete und sprach zu ihm: Meister, wir haben

me ganze Nacht gearbeitet und nichts

gfangen, aber auf dein Wort will Und da sie

ich das Netz auswerfen.

das thaten, beschlossen sie eine große

Menge Fische, und ihr Netz zerriß.

und sie winkten ihren Gesellen, die

in anderen Schiffe waren, daß sie kimen, und hulfen ihnen ziehen. Und se kamen, und fülleten beide Schiffe boll, also daß sie sunken. Da das Si⸗ mon Petrus sah, fiel er Jesu zu den Knieen, und sprach: Herr, gehe von mir hinaus, ich bin ein sündiger Mensch. Denn es war ihn ein Schrecken ankom⸗ men, und alle, die mit ihm waren uͤber diefen Fischzug, den sie miteinander gethan hatten, desselbigen gleichen auch Incobum und Joh annem, die Soͤhne gebedaͤi, Simonis Gesellen. Und Jesus prach zu Simon: Fuͤrchte dich nicht,

denn von nun an wirst du Menschen

ahen. Und sie fuͤbrten die Schiffe zu kande, und verließen alles, und folge⸗ ten ihm nach.

Epistel, 1. Pet. 3, v. 8⸗15.

sinnt, mitleidig, bruͤderlich, barm⸗ herzig, freundlich. Vergeltet nicht Böses mit Boͤsem, oder Scheltwort mit Scheltwort; sondern dagegen segnet, und wisset, daß ihr dazu berufen seid,

Am 5. und 6. Sonntage nach Trinitatis.

Erich aber seid allesammt gleich ge⸗ ö

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daß ihr den Segen ererbet. Denn wer leben will, und gute Tage sehen, der schweige seine Zunge, daß sie nichts Boͤses rede, und seine Lippen, daß sie nicht truͤgen. Er wende sich vom Boͤsen, und thue Gutes, er suche Frieden, und jage ihm nach. Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Gebet; das Angesicht aber des Herrn siehet auf die, so Boͤses thun. Und wer ist, der euch schaden koͤnnte, so ihrdem Guten nachkommet? Und ob ihr auch leidet um der Gerech⸗ tigkeit willen, so seid ihr doch selig. Fuͤrchtet euch aber vor ihrem Trotzen nicht und erschrecket nicht. Heiliget aber Gott den Herrn in eurem Herzen.

Evang. am 6. Sonnt. n. Trinit., Matth. 5, v. 20⸗26. s sei denn eure Gerechtigkeit besser, denn der Schriftgelehrten und Pharisaͤer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. Ihr habt ge⸗ hoͤrt, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht toͤdten; wer aber toͤdtet, der soll des Gerichts schuldig sein. Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bru⸗ der zuͤrnet, der ist des Gerichts schuldig. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Racha, der ist des Raths schuldig. Wer aber sagt: Du Narr, der ist des hoͤlli⸗ schen Feuers schuldig. Darum, wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst, und wirst allda eindenken, daß dein Bruder etwas wider dich habe; so laß allda vor dem Altar deine Gabe, und gehe zuvor hin, und versoͤhne dich mit deinem Bruder, und alsdann komm und opfere deine Gabe. Sei willfaͤhrig dei⸗ nem Widersacher bald, dieweil du noch bei ihm auf dem Wege bist, auf daß dich der Widersacher nicht dermaleinst uͤberantworte dem Richter, und der Richter überantworte dich dem Diener, und werdest in den Kerker geworfen. Ich sage dir, wahrlich du wirst nicht von dannen heraus kommen, bis du auch den letzten Heller bezahlest.

Epistel, Röm. 6, v. 3⸗I1.

Wisn ihr nicht, daß alle, die wir in Jesum Christum getauft sind,