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und nach dem Abendessen, da schon der Teufel hatte dem Juda Simonis Isharioth in das Herz gegeben, daß er ihn verriethe, wußte Jesus, daß
ihm der Vater hatte alles in seine
Haͤnde gegeben, und daß er von Gott gekommen war, und zu Gott gieng; sand er vom Abendmahl auf, legte sine Kleider ab, nahm einen Schurz und umguͤrtete sich. Darnach goß er Basser in ein Becken, hub an den Juͤn⸗ gern die Fuͤße zu waschen, und trock⸗ nete sie mit dem Schurz, damit er unguͤrtet war. Da kam er zu Simon Yetro, und derselbige sprach zu ihm: herr, solltest du mir meine Fuͤße paschen? Jesus antwortete, und sprach zu ihm: Was ich thue, das peißt du jetzt nicht, du wirst es aber hernach erfahren. Da sprach Petrus zu ihm: Nimmermehr sollst du mir die Fuͤße waschen. Jesus antwortete ihm: Werde ich dich nicht waschen, so hast du kein Theil an mir. Spricht zu ihm Simon Petrus: Herr, nicht die Fuͤße allein, sondern auch die Haͤnde und das Haupt. Spricht Jesus zu ihm: Wer gewaschen ist, der darf nicht denn die Fuͤße waschen, sondern er ist ganz rein: und ihr seid rein, aber nicht alle. Denn er wußte seinen Verraͤther wohl; darum sprach er: Ihr seid nicht alle rein. Da er nun ihre Fuͤße gewaschen hatte, nahm er seine Kleider und setzte sich wieder nie⸗ der: und sprach abermal zu ihnen: Wisset ihr, was ich euch gethan habe? Ihr heißt mich Meister und Herr, und saget recht daran: denn ich bin es auch. So nun ich, euer Herr und Meister, tuch die Fuße gewaschen habe, so sollet ihr auch euch unter einander die Fuͤße waschen. Ein Beispiel habe ich euch gegeben, daß ihr thut, wie ich euch gethan habe.
Epistel, I1. Cor. 1I, v. 23⸗32.
Ich habe es von dem Herrn empfan⸗ V gen, das ich euch gegeben habe. Ddenn der Herr Jesus in der Nacht, da er verrathen ward, nahm er das
Brod, dankete und brach es, und
sprach: Nehmet, esset, das ist mein
Am heiligen Ostertage.
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Leib, der fuͤr euch gebrochen wird;
solches thut zu meinem Gedaͤchtniß. Desselbigen gleichen auch den Kelch, nach dem Abendmahl, und sprach: Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blute; solches thut, so oft ihr es trinket, zu meinem Gedaͤcht⸗ niß. Denn so oft ihr von diesem Brod esset, und von diesem Kelch trinket, sollt ihr des Herrn Tod verkuͤndigen, bis daß er kommt. Welcher nun un⸗ wuͤrdig von diesem Brod isset, oder von dem Kelch des Herrn trinket, der ist schuldig an dem Leib und Blut des Herrn. Der Mensch pruͤfe aber sich selbst, und also esse er von diesem Brod und trinke von diesem Kelch. Denn welcher unwuͤrdig isset und trinket, der isset und trinket ihm selber das Gericht, damit, daß er nicht unter⸗ scheidet den Leib des Herrn. Darum sind auch so viele Schwache und Kranke unter euch, und ein gut Theil schlafen. Denn so wir uns selber richteten, so wuͤrden wir nicht gerichtet. Wenn wir aber gerichtet werden, so werden wir von dem Herrn gezuͤchtiget, auf daß wir nicht samt der Welt ver⸗ dammt werden.
Evangel. am heiligen Ostertage, Marc. 16, v. 1⸗8.
a der Sabbat vergangen war,
kauften Maria Magdalena, und Maria Jacobi, und Salome Spece⸗ rei, auf daß sie kaͤmen und salbeten ihn. Und sie kamen zum Grabe an einem Sabbater sehr fruͤhe, da die Sonne aufgieng. Und sie sprachen unter ein⸗ ander: Wer waͤlzet uns den Stein von des Grabes Thuͤr? Und sie sahen dahin und wurden gewahr, daß der Stein abgewaͤlzet war, denn er war sehr groß. Und sie giengen hinein in das Grab, und sahen einen Juͤngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein lang weiß Kleid an, und sie entsetzten sich. Er aber sprach zu ihnen: Entsetzet euch nicht: ihr suchet Jesum von Naza⸗ reth, den Gekreuzigten; er ist auf⸗ erstanden, und ist nicht hie; siehe da die Staͤtte, da sie ihn hinlegten.
Gehet aber hin, 2—— es seinen


